Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Tageblatt-Wochenendkolumne von Ilse Stein

Bitte jede Woche eine erfreuliche Geschichte! Tageblatt-Wochenendkolumne von Ilse Stein

Neujahrsmorgen. Ich staune vor dem Deutschen Theater über den Silvester-Müll, der dort auf Treppe, Vorplatz und Rasen liegt: von der Champagnerflasche bis zu Böller-Kisten. Während der Dreck in der Innenstadt bereits sauber entsorgt ist.

Voriger Artikel
Circus Barum auch 2014 wieder in Göttingen
Nächster Artikel
Von Europa ans Ende der Welt: Das elfte Göttinger Fernwehfestival

Tageblatt-Cehfredakteurin Ilse Stein.

Quelle: EF

In der Theaterstraße dann eine mir unbekannte Dame: „Das wollte ich Ihnen schon immer einmal sagen.“ Sätze wie diese, sind dem Journalisten bekannt. Häufig enden sie in nicht immer erbaulichen Diskussionen über die Moral von Zeitungsmachern, über Fehler, über angeblich falsche Berichte. Heute nicht. Unsere Leserin wünscht sich etwas von „meiner Zeitung!“ im neuen Jahr: öfter mal etwas Erfreuliches. Geschichten, die einfach nur ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Und das möglichst jede Woche.

Mein Versprechen: Damit werde sich die Redaktion in ihrer nächsten größeren Sitzung einmal beschäftigen. Gebe aber gleich zu bedenken: Das wird nicht einfach. Die meisten Nachrichten handeln nicht von Erfreulichem, sondern von Preiserhöhungen, Unfällen, Streitigkeiten und so weiter.

Vom ganz normalen menschlichen Alltag eben. Dazu kommt: Wenn sich Leser bei uns melden, dann meistens, weil sie sich ärgern. Über dies oder jenes. Über uns, die Welt oder den Nachbarn. Kurzum: Woher sollen wir all die gewünschten erfreulichen Themen denn bitte hernehmen?

Die Lösung wäre: Unsere Leser teilen uns öfter mal mit, worüber sie sich in der vergangenen Woche gefreut haben. Über nette Nachbarn, über hilfsbereite Busfahrer oder was sonst so geschehen kann, wenn man in die Welt lächelt – und diese lächelt zurück. Also bitte: Schreiben Sie uns, wir freuen uns. Und werden dann sicher öfter einmal etwas Erfreuliches abdrucken können.

Und nein, ich gehe jetzt nicht zum Unerfreulichen über. Sondern mache gleich mal mit ein paar netten Nachrichten weiter. Worüber wir uns alle im neuen Jahr freuen können, sind wieder einmal die sogenannten Brückentage, die wir den Feiertagen des Jahres verdanken. Wer es klug anstellt, kann in den nächsten zwölf Monaten mit 22 eingesetzten Urlaubstagen (so man sie hat) fast zwei Monate Ferien buchen – vorausgesetzt, man plant gut.

Oder Sie freuen sich mit uns, dem Tageblatt, auf ein Jubiläumsjahr, auf 125 Jahre Tageszeitung in Göttingen und der Region. Wir werden Sie mit entsprechenden Berichten und einigen Aktionen überraschen. Freuen können Sie sich aber auch auf viele andere Dinge in diesem Jahr: etwa auf tolle Spiele der heimischen Basketballer, auf interessante Inszenierungen im Jungen wie im Deutschen Theater – beide dann unter neuer Leitung.

Auf die Händel-Festspiele, auf die Tour d’Energie, das große Radspektakel der Göttinger Sport und Freizeit GmbH. Auf bekannte Stars und ihre Auftritte in der Lokhalle – unter anderem beim NDR Soundcheck-Festival. Der Duderstädter Ortsteil Breitenberg freut sich auf die Jubiläumsveranstaltungen zum 700-jährigen Bestehen, das Städtische Museum Göttingen wird auch schon 125 Jahre alt.

Kurz gesagt: Erfreuliches wird es in 2014 sicher einiges geben. Die schlechten Nachrichten aber eben auch.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Anzeigenspezial
Der Wochenrückblick vom 11. bis 17. November 2017
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt