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Von Ulrich Schubert

Da kommt keiner mehr mit: Erst wollte Ikea mit seinem obligatorischen Einrichtungshaus plus Kompetenz-Zentrum nach Göttingen kommen. Dann war letzteres kurzfristig gar nicht so wichtig, wenn die Baugenehmigung damit blockiert würde. Dann war es doch wieder Grundelement. Plötzlich hieß es, die schon gefundene und für gut befundene Fläche sei zu klein, obwohl sie genau den Wünschen entsprach. Und jetzt setzt Ikea nach eigenen Angaben auf eine wieder neue Strategie mit Supereinkaufszentrum (eine „Shopping-Mall für Nonstop-Shopping“).

Damit hat der Konzern wieder einen guten Grund, seine Göttingen-Pläne erst einmal in der Schublade zu lassen. Das wirkt unprofessionell. Weil an der Spitze eines solchen Weltkonzerns aber mit großer Wahrscheinlichkeit Top-Manager sitzen, dürfte es eher eine professionelle Hinhaltetaktik sein. Denn trotz gerade verkündeter Umsatzsteigerung dürfte auch Ikea nicht schadlos durch die Weltwirtschaftskrise gekommen sein. Dass der Euro da für Expansion und Investition nicht so locker rollt, gibt so ein Konzern aber ungern offen zu.

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Neue Pläne

Ikea will nach wie vor in Göttingen investieren. Und Unternehmenssprecherin Simone Settergren erwartet „dass noch im laufenden Jahr eine Entscheidung fallen wird“. Die Differenzen zwischen Unternehmensstrategie, Anforderungen und den Göttinger Bedingungen aber sind groß.

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