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Tempo 30 in Esebeck nicht möglich – aber Engstellen

Verkehrs-Bremse Tempo 30 in Esebeck nicht möglich – aber Engstellen

Mit einer zusätzlichen und zwei schmaler gesetzten Engstellen will die Stadt Göttingen Autos auf der Hauptstraße in Esebeck ausbremsen. Mehr sei allerdings nicht drin, erklärte die Verwaltung im Fachausschuss des Rates. Die SPD hatte sich unter anderem für eine Tempo-30-Zone stark gemacht.

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Tempo 30 ist auf der Ortsdurchfahrt von Esebeck nicht möglich.

Quelle: dpa

Esebeck. Die SPD will die Esebecker besser vor vielen Pendler-Autos zu schützen. Aus den angrenzenden Gemeinden wie Adelebsen, Bovenden und Uslar würden täglich viele auf dem Weg nach Göttingen und zurück durch das Dorf fahren. Auf der Durchgangsstraße „Über der Esebeeke“ aber gelte eine maximale Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometer. Und das sei zu schnell. Entlang der Straße würden viele Kinder wohnen, so die SPD, hier befinde sich auch die Bushaltestellen auch für Schulbusse. Eine Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit auf Tempo-30 und passende Umbauten könnten mehr Sicherheit schaffen.

Die Stadtverwaltung schätzt die Lage allerdings weniger problematisch ein. Die ermittelten Werte zu Verkehrsmenge und Geschwindigkeit zeigten, dass sich die Straße „Über der Esebeeke“ als Bestandteil der K37 auf einem „vergleichsweise normalem“ Niveau bewegt. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit werde überwiegend eingehalten. Auch das Unfallaufkommen sei nach Aussage der Polizei „absolut unauffällig“. Das untermauert die Verwaltung mit Zahlen: Die Verkehrsbelastung betrage nach einer Zählung aus dem Jahr 2016 nur etwa 5000 Fahrzeuge täglich, in Spitzenstunden 460. Der ermittelte Schwerverkehrsanteil liege bei lediglich zwei Prozent.

Die von der Politik geforderte weitergehende Tempobeschränkung sei unter diesen Bedingen und unter den gesetzlichen Vorgaben nicht möglich. Dennoch will die Verwaltung etwas tun: Zwei von drei vorhandenen Engstellen sollen noch schmaler gesetzt werden, damit nicht doch gelegentlich zwei Autos im Gegenverkehr zügiger als gewünscht passieren können. Außerdem soll eine weitere Engstelle im Bereich der Hausnummer 18 eingerichtet werden. Die Kosten: etwa 20000 Euro. Umgesetzt werden könnten die Pläne im nächsten Jahr.

Eine Entscheidung hat der Ausschuss allerdings vorerst vertagt. Die Position der Verwaltung soll auf Wunsch der SPD zunächst im Ortsrat vorgestellt und diskutiert werden.

Von Ulrich Schubert

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