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Terror-Infos gefordert

Anfrage im Landtag Terror-Infos gefordert

Nach dem Bekanntwerden neuer Spuren der NSU-Terrorzelle nach Niedersachsen hat die Landtagsfraktion der Linken vom Land größere Offenheit verlangt und eine parlamentarische Anfrage angekündigt. „Die Landesregierung muss endlich sagen, was sie weiß, und darf nicht weiterhin die Aufklärung der Verbindungen des NSU-Terrortrios nach Niedersachsen blockieren“, forderte die innenpolitische Sprecherin der Fraktion, Pia Zimmermann.

Göttingen/Hannover. Erst kürzlich war bekannt geworden, dass Ermittler im Brandschutt der NSU-Unterkunft in Zwickau auch einen Stadtplan von Göttingen mit Markierungen potenzieller Ziele gefunden hatten (Tageblatt berichtete). Zimmermann erklärte, Niedersachsen spiele „im Zusammenhang mit den Aktivitäten des NSU-Terrortrios und seinem Unterstützernetzwerk offensichtlich eine entscheidende Rolle“.

Auch die Grünen wollen mögliche Verbindungen der NSU-Zelle nach Niedersachsen zum Thema im Landtag machen. Die SPD forderte Innenminister Uwe Schünemann (CDU) auf, zu erklären, welche weiteren Ziele in Niedersachsen auf den NSU-Listen stehen.

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Stadtplan mit Markierungen

Auch Göttingen ist im Visier der rechtsradikalen Mord- und Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) um Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gewesen. In der ausgebrannten Ruine ihrer Zwickauer Unterkunft befand sich auch ein Stadtplan Göttingens mit individuell eingetragenen Zielmarkierungen.

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