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Theater-Vorhang auf für „Herrn Large Mother“

„Ascher Bergratten“ Theater-Vorhang auf für „Herrn Large Mother“

„Kennen Sie Herrn Large Mother?“ heißt die Komödie, die die „Ascher Bergratten“ im 13 Jahr ihres Bestehens auf die Bühne bringen.

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Sofastündchen: Bürgermeister Schlau (Karl Krull, links) mit Stadtrat Stumpf (Sieghard Bessert).

Quelle: Hinzmann

Es ist kurz vor 20 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus in Asche. Die ersten Akteure trudeln ein. „Hier habt ihr das Make up für Klaus“ ruft einer. „Kann man das als Kamelhaar durchgehen lassen“, fragt Bärbel Klinge in einem beigefarbenen Pullover. „Was ist das denn“, ruft Jens Klinge verärgert. Er will einen Nagel in die Bühnenwand einschlagen. Doch der Nagel will nicht durch die Beschichtung.

„Das ist jetzt Endspurt“, sagt Marita Randersen erleichtert. Seit September treffen sich die Laienschauspieler regelmäßig, um das neue Stück einzustudieren. Mit einer Wohngemeinschaft wie bei der Fernsehshow „Big Brother“ will der Bürgermeister Schlau in der Komödie von Wolfgang Bräutigam sein Dörfchen Asche bekannter machen.
„Am Anfang ist immer alles gut“, sagt Randersen. Doch je näher man dem Ende komme, desto stärker mache sich der Frust breit. Besonders diesmal, meint die Regisseurin. Denn bei jeder Probe habe mindestens einer gefehlt. Da muss wohl die 13 schuld daran sein: Vor 13 Jahren haben sich die Ascher Bergratten gegründet. Fünf Jahre zählte Franziska Block damals. In der Jugendgruppe sei sie „groß“ geworden, als Studentin Carola spielt die 18-Jährige nun bei den Großen.

Elke Walter als „Reinigungskraft mit Immigrationshintergrund“ hat mittlerweile gelernt, wie man ein Kopftuch bindet. Und nachdem er den Nagel in die Wand bekommen hat, bastelt Jens Klinge ein Post-Paket zusammen. Nach vielem Hin und Her ist alles vorbereitet. Souffleuse Ille Boritzki nimmt ihren Platz ein. Türen zu. Die Probe kann losgehen. Doch noch einmal steigt Jens aus dem Bühnenbild aus. Er hat seine Requisiten vergessen.

„Vorhang auf“ heißt es aber unwiderruflich zur Premiere am Freitag, 28. Januar, um 19.30 Uhr im Ascher Dorfgemeinschaftshaus. Weitere Vorstellungen sind angesetzt am Sonnabend, 29. Januar, um 19.30 Uhr, am Sonntag, 30. Januar, um 14 Uhr sowie am Freitag und Sonnabend, 4. und 5. Februar, jeweils um 19.30 Uhr. Einlass ist immer eine Stunde vor Beginn der Vorstellung. Karten können unter Telefon 0 55 05 / 19 17 oder 19 36 vorbestellt werden. Am Donnerstag, 27. Januar, liegen sie dann ab 14 Uhr zur Abholung im Dorfgemeinschaftshaus bereit.

Von Ute Lawrenz

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