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Ein Standort bietet Vierkirchenblick

333 Dinge Ein Standort bietet Vierkirchenblick

Die Tageblatt-Redaktion stellt 333 Dinge vor, die man in der Region gemacht haben sollte. Heute: Der Vierkirchenblick.

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Vom Vierkirchenblick aus kann man Johannis, Michael, Albani und Jakobi bestaunen.

Quelle: Vetter

Was kann man in und um Göttingen herum so alles unternehmen? Die Tageblatt-Redaktion stellt 333 Dinge und Orte vor, die man in Stadt und Region Göttingen gemacht und gesehen haben sollte. Heute: der Vierkirchenblick.
Die Göttinger Innenstadt-Kirchen kann man an zwei Händen abzählen. Vier von ihnen lassen sich sogar von einem einzigen Punkt bestaunen: Die Albani-Kirche, die Jacobi-Kirche, St. Johannis und St. Michael sind zu sehen, wenn man auf der Bronzeplatte steht, die am Marktplatz, Ecke Kornmarkt eingelassen ist.

St. Albani ist die älteste Kirche Göttingens. Sie war bereits die Dorfkirche Gutingis. Ein erstes schriftliches Zeugnis stammt aus dem Jahr 1254. In der Jacobikirche steht, vom Vierkirchenblick nicht zu sehen, der besonders prächtige Jakobsalter aus dem Jahre 1402 in dem sich die Zünfte der Stadt Göttingen verewigt haben. St. Johannis ist die älteste Pfarrkirche Göttingens, deren Kirchturm bis 2001 bewohnt war. In der sogenannten Türmerwohnung wohnten 600 Jahre lang die Stadtwächter (Türmer) und zuletzt Studenten, denen ein 258-Stufen-Aufgang nichts ausmachte. St. Michael ist die einzige katholische Kirche innerhalb des Stadtwalls und die erste nach der Reformation. Erst nach mehr als 100 Jahren nach der Weihe durfte der Kirchturm gebaut werden. Übrigens: die Innenstadt-Kirchen, die nicht vom Vierkirchenblick aus zu sehen sind, sind St. Nikolai, Marienkirche und Evangelisch-Reformierte Kirche.

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