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Historische Mühlen am Brotmuseum

333 Dinge Historische Mühlen am Brotmuseum

Die Tageblatt-Redaktion stellt 333 Dinge vor, die man gesehen oder gemacht haben sollte. Heute: die historischen Mühlen am Brotmuseum

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Steht am Europäischen Brotmuseum in Ebergötzen: die 1812 errichtete Bockwindmühle.

Quelle: Theodoro da Silva

Untergebracht ist das Europäische Brotmuseum im ehemaligen Radolfshäuser Forstamt, als Baudenkmal eine Sehenswürdigkeit an sich. Hinter dem spätbarocken Dienstgebäude steht ein ehemaliger Wehrturm, vermutlich Bestandteil eines Wasserschlosses. Zu erforschen gibt es auf dem Areal auch thematisch eine ganze Menge: Im Inneren bietet die Dauerausstellung „Vom Korn zum Brot“ einen kulturgeschichtlichen Überblick. Für dieses Jahr sind darüber hinaus zwei Sonderausstellungen geplant: über Urgetreide von Mai an, zum Thema Wasser ab August.

Attraktionen auf den Außenflächen sind zwei historische Mühlen: die Bockwindmühle von 1812 und eine Wassermühle aus der Zeit von 1600. Es gibt einen Brotbackofen, aus der Stein- und aus der Römerzeit, genutzt während sommerlicher Aktionen.

Lehrreich und schön anzusehen ist der angelegte Apothekergarten. Gleich nebenan wachsen in der grünen Jahreszeit verschiedene historische Getreidesorten. Angeschlossen ist dem Museum eine Schaubäckerei mit Café. Dort bietet Bäckermeister Heiko Rees unter anderem Brotbackaktionen an.

Das Brotmuseum (brotmuseum.de), Göttinger Straße 7, ist dienstags bis sonnabends von 9.30 bis 16.30 Uhr, an Sonn- und Feiertagen bis 17.30 geöffnet.

Katharina Klocke

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