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Klönen in der wohl urigsten Keller-Kneipe Göttingens

Das Trou Klönen in der wohl urigsten Keller-Kneipe Göttingens

Die Tageblatt-Redaktion stellt 333 Dinge vor, die man in der Region gemacht oder besucht haben sollte. Heute: ein Besuch im Trou.

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Gemütliche Atmosphäre bei Kerzenschein: das Trou in der Göttinger Burgstraße.

Quelle: CR

„Voilà, c’est le trou.“ Mit diesem Ausruf eines Gastes begann die bald 50-jährige Geschichte der wohl urigsten Kellerkneipe in Göttingen. Es ist die Geschichte einer Kneipe von und für Studenten: 1962 fand sich der Verein Göttingen Studentenkreis zusammen. In der Burgstraße wurde das Trou aus ganz praktischen Gründen eröffnet: „Treffpunkt, Geld und gratis saufen“.
Daraus entstanden ist eine gemütliche, Kerzen erleuchtete Bar, in der Mann beim Pinkeln den Kopf einziehen muss. Auf Holzfässern wird (für die anstehende Sommersaison besonders zu empfehlen) eine köstliche Altbier-Bowle kredenzt. Und an kaum einem Ort in Göttingen ist man so ungestört wie hier, denn das Handy, das hier unten in dem Kellergewölbe aus dem 14. und 15. Jahrhundert Empfang hat, muss erst noch gebaut werden. Dass das „Loch“ ein echter Gewölbekeller ist, musste – so erzählt eine Geschichte – ein Student aus den Vereinigten Staaten einst schmerzhaft feststellen: Angesichts der urigen Decke tönte der Studiosus aus der neuen Welt „It’s all plastic here!“. Ein kräftiger Schlag mit der Faust überzeugte ihn dann aber vom Gegenteil. Geführt wird das Trou von Conrad Fuhrmann, dem letzten der zehn Vereinsgründer, und seinem Kompagnon Volker Verbeck – freilich auch als Vereinsvorsitzende.

Das Trou, Burgstraße 20 in Göttingen, hat täglich ab 19.30 Uhr geöffnet.

luk

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