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Rundweg um den Seeburger See

Natur erleben Rundweg um den Seeburger See

Die Tageblatt-Redaktion stellt 333 Dinge vor, die man in der Region gemacht oder besucht haben sollte. Heute: der Seeburger See.

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Ausflugsziel: Der Seeburger See wird von Einheimischen „Auge des Eichsfelds“ genannt.

Quelle: Mischke

Die mit knapp 90 Hektar größte natürliche Wasserfläche Südniedersachsens ist ein beliebtes Ausflugsziel. Ein 4,5 Kilometer langer Rundweg und weitere ausgeschilderte Wander- und Radwege in unmittelbarer Umgebung, das Restaurant Graf Isang direkt am See und weitere Lokale in der Nähe, Naturseefreibad, Bootsverleih, Minigolfanlage, Abenteuerspielplatz, Campingplatz, Natur-Informationszentrum machen den See zum Anziehungspunkt für Erholungssuchende.

Der See und Teile der Uferzone stehen seit 1973 unter Naturschutz. Dennoch sind Baden, Segeln, Angeln in bestimmten Bereichen möglich. Tourismus und Naturschutz zu vereinbaren ist das erklärte Ziel der Gemeinde Seeburg.

Einheimische nennen den See das „Auge des Eichsfelds“. Seine Umgebung war schon früh besiedelt, es gibt archäologische Funde aus der Jungsteinzeit. Die angrenzenden Orte Seeburg und Bernshausen blicken beide auf eine lange, urkundlich gesicherte Existenz zurück. Lediglich eine Sage ist hingegen, dass an der Stelle des Sees einst das Schloss des Grafen Isang stand, das als Strafe für das zügellose Leben des Grafen in den Fluten versunken ist.

Der Seeburger See liegt zwischen den Orten Seeburg (Westufer) und Bernshausen (Ostufer), rund zehn Kilometer östlich von Göttingen. Zu erreichen ist er über die Bundesstraße 446. Parkplätze sind ausgeschildert.

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