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Erdbeben in Nepal: Göttinger Studentengruppe sicher in Deutschland gelandet

„Alle sind da, übermüdet, aber wohlauf“ Erdbeben in Nepal: Göttinger Studentengruppe sicher in Deutschland gelandet

Die Studentengruppe des Göttinger Wissenschaftlers Prof. Matthias Kuhle, der am Sonnabend bei dem verheerenden Erdbeben in Nepal ums Leben gekommen ist, ist am Mittwochabend sicher in Deutschland gelandet.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen/Frankfurt. Das bestätigte der Pressesprecher der Universität Göttingen, Thomas Richter: „Alle sind da, übermüdet, aber wohlauf.“ Die 15 Göttinger Geografie-Studenten und ein wissenschaftlicher Mitarbeiter Kuhles seien am Frankfurter Flughafen in einem geschützten Bereich von ihren Angehörigen empfangen worden. „Es gab viele Tränen“, sagte Richter.

Die Universität Göttingen hatte einen Bus organisiert, der Studenten und Angehörige noch am Abend nach Göttingen zurückbrachte. Dieses Angebot hätten viele auch angenommen, sagte Richter. Zudem habe die Universität einen Mitarbeiter der Psychotherapeutischen Ambulanz der Universitätsmedizin Göttingen und einen Mitarbeiter der Psychosozialen Beratungsstelle des Studentenwerks mitgeschickt, die sich um die Rückkehrer gekümmert hätten. Die Universität werde auch die weitere Nachsorge sicherstellen.

Die Gruppe war mit Kuhle Anfang April zu einer wissenschaftlichen Exkursion in den Himalaya aufgebrochen. Kuhle war nach Angaben seiner Familie bei dem Erdbeben am Sonnabend während des Abstiegs von Jagat nach Dhoban in der engen Schlucht des Ghandaki-Flusses von herabstürzenden Felsmassen erschlagen worden. Er hatte die Exkursion geleitet. Nach dem Unglück waren die 15 Studenten und der wissenschaftliche Mitarbeiter am Dienstag mit dem Bus in Kathmandu eingetroffen. Von dort aus flogen sie am Mittwochmorgen zurück nach Frankfurt. Dabei handelte es sich um eben die Maschine, die sie ohnehin für ihren Rückflug gebucht hatten.

Von Andreas Fuhrmann und Michael Brakemeier

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