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Obereichsfelder sind mehrfach gefragt

Europawahl 2009 Obereichsfelder sind mehrfach gefragt

Ihre Meinung können die Wähler im Eichsfeldkreis in den kommenden Wochen und Monaten bei mehreren Wahlen kundtun. Zusätzlich zur Europawahl am kommenden Sonntag, 7. Juni, finden an diesem Tag auch Kommunalwahlen statt. Nach der Landtagswahl im August folgt im September die Bundestagswahl.

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Zusätzlich plakatiert an einer Kreuzung in Worbis: Werbeschilder für die Kommunalwahl am Sonntag.

Quelle: Hellmold

In den drei Städten Heiligenstadt, Dingelstädt und Leinefelde-Worbis sowie 87 weiteren Gemeinden sind am kommenden Sonntag rund 90000 Obereichsfelder in doppelter Hinsicht an die Wahlurnen gerufen.   Neben der Europawahl, bei der die Abgeordneten des Europäischen Parlaments bestimmt werden,  stehen Kommunalwahlen auf dem Programm. Gewählt werden 46 Kreistagsmitglieder sowie die Kommunalvertreter in den Städte- und Gemeinderäten. Außerdem sind Ortsteilbürgermeisterwahlen und Ortschaftsratswahlen angesetzt, wie Fritz Munke von der Kommunalaufsicht des Eichsfeldkreises berichtet.

Nicht zur Wahl stehen die hauptamtlichen Bürgermeister im Obereichsfeld, zu denen beispielsweise Bernd Beck in Heiligenstadt und Arnold Metz in Dingelstädt (beide CDU) gehören. Erst im Jahr 2012 findet die Wahl der hauptamtlichen Bürgermeister statt. Eine Ausnahme bildet die Bürgermeisterwahl in Leinefelde-Worbis. Nach der Fusion der beiden Städte Worbis und Leinfelde findet dort im kommenden Jahr die Wahl steht. 

Anhand der Rückläufe bei der Briefwahl  zur Europawahl gehe man im  Landratsamt von einer ähnlich hohen Wahlbetreiligung wie vor fünf Jahren aus, erläutert Munke. Am 13. Juni 2004 sei die Europwahl mit der Wahl zum Thüringer Landtag gekoppelt gewesen. Die Wahlbeteilung damals habe immerhin 60,5 Prozent betragen. Bei der letzten Kommunalwahl am 27. Juni 2004, so Munke, habe die Wahlbeteiligung im Eichsfeldkreis 57,2 Prozent betragen. Thüringenweit lag sie bei 50,6 Prozent. Erstmalig gilt für die Kommuanlwahl 2009 in Thüringen nicht mehr die so genannte Fünf-Prozent-Hürde. Kleinere Parteien und Wahlvereinigungen haben bessere Chancen, ebenfalls in die Kommunalparlamente einzuziehen.

Von Heinz Hobrecht

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