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145000 Euro Zuschuss für Sportanlage für Geflüchtete

Vorurteile abbauen durch Sport 145000 Euro Zuschuss für Sportanlage für Geflüchtete

Die Stadt Göttingen soll sich mit 145000 Euro an einer vom Sportverein ASC Göttingen geplanten bedachten Außensportanlage im Bereich der Flüchtlingsunterkunft Zietenterrassen beteiligen. Einstimmig folgte der Bauausschuss des Rates einer entsprechenden Verwaltungsvorlage.

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Die Stadt Göttingen soll sich mit 145000 Euro an einer vom Sportverein ASC Göttingen geplanten bedachten Außensportanlage im Bereich der Flüchtlingsunterkunft Zietenterrassen beteiligen.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Die Kosten für die Anlage belaufen sich nach Verwaltungsangaben auf rund 280 000 Euro. Der ASC hat dafür bereits 139 000 Euro Fördermittel vom Landessport eingeworben.

Die Stadt leiste nun ihren 50 prozentigen Eigenanteil  als Investitionskostenzuschuss an den ASC. Diese außerplanmäßige Ausgabe sei in voller Höhe gedeckt durch Einsparungen beim Fahrradparkhaus, bei dem der geplante vollautomatisierte Betrieb nicht umgesetzt wird. Mittel dafür waren aber bereits im Haushalt bereitgestellt.

Die geplante Sportanlage diene der besseren Integration der in der Unterkunft untergebrachten Menschen, heißt es in der Vorlage. So bestehe die Möglichkeit, Kontakt zwischen den Geflüchteten und den Bewohnern der Zietenterrassen herzustellen, Vorurteile abzubauen und Gemeinsamkeiten durch eine sportliche Betätigung zu schaffen.

Ebenfalls einstimmig hat sich der Bauausschuss für den für das Frühjahr geplanten Umbau der westlichen Groner Straße ausgesprochen. Dieser soll nun nach der vorgestellten Variante zwei erfolgen. Diese sieht eine „eine vollständige Neugliederung der Baumallee“ vor. Eine von Bürgern in einem Workshop vorgeschlagene Verengung der Fahrbahn wird es nicht geben.

Ein Testlauf mit schmalerer Fahrbahn hatte im Oktober zu erheblichen Behinderungen geführt. Hans Otto Arnold (CDU) lobte die Verwaltung, dass sie den Bürgervorschlag so schnell testweise umgesetzt hat. Die Kosten für den Umbau gibt die Verwaltung mit rund 1,63 Millionen Euro an.
 

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