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250 Ehrenamtliche melden sich beim Migrationszentrum Göttingen

Hilfe für Flüchtlinge 250 Ehrenamtliche melden sich beim Migrationszentrum Göttingen

Die Hilfsbereitschaft der Göttinger ist weiterhin ungebrochen. Inzwischen haben sich etwa 250 Ehrenamtliche beim Migrationszentrum in Göttingen als Freiwillige gemeldet. Das berichtet Mitarbeiterin Indira Khalikova.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. "Jeden Tag kommen neue Angebote und Anfragen, zum Beispiel rund um die Wohnanlagen auf den Zietenterrassen und im IWF", sagt Khalikova. "Vor kurzem haben wir eine Qualifizierung  für 30 Freiwillige angeboten, die bis Ende November zu verschiedensten Themen geschult werden. Das Interesse ist sehr groß, und wir werden mit Sicherheit die Schulung in dieser oder anderer Form wiederholen."

Sachspendenanfragen leite sie nun direkt an die Göttinger Stadtverwaltung weiter. Über deren Ankündigung, ein Spendenzentrum einzurichten, freue sie sich sehr, sagte Khalikova - und auf eine gute Zuammenarbeit mit der Stadt in der Angelegenheit.

 

Die Stadt Göttingen hatte Mitte Oktober mitgeteilt, dass sie mit Unterstützung der Spedition Zufall ein Spendenzentrum für die Flüchtlingshilfe in der Robert-Bosch-Breite einrichtet. Damit reagiere sie „auf die außerordentliche Hilfs- und Spendenbereitschaft der Göttinger Bevölkerung“, teilte die Verwaltung mit.

 

Das Zentrum soll seine Arbeit am Montag, 2. November, aufnehmen und in Zusammenarbeit mit den Göttinger Wohlfahrtsverbänden betrieben werden. Diese hatten bisher über ihre Kleiderkammern die Sachspenden angenommen. „Aufgrund des großen Engagements der Bevölkerung“ stießen die Wohlfahrtsverbände nun aber an ihre Kapazitätsgrenzen, sagte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD). Mithilfe der Sachspenden sollen die Flüchtlinge in Göttingen mit warmer Kleidung versorgt, bei der Einrichtung eines eigenen Haushalts unterstützt und ihre Kinder mit Spiel- und Schulsachen ausgestattet werden.

 

Das Zentrum befindet sich an der Robert-Bosch-Breite 1 auf dem Gelände der Firma Teletrans und wird auf einer Fläche von rund 900 Quadratmetern in der ehemaligen Produktionshalle einer Druckerei eingerichtet. Dort werden künftig Sachspenden entgegengenommen und an Flüchtlinge ausgegeben.

 

Für die Mitarbeit im Spendenzentrum sucht die Verwaltung noch dringend Freiwillige. Wer sich dafür interessiert, kann sich unter Angabe seines Namens, seiner Adresse und seiner Telefonnummer sowie von Alter, Beruf und Fähigkeiten per E-Mail an spenden@goettingen.de wenden.

 

Indira Khalikova ist per E-Mail an seiwillkommen@migrationszentrum-goettigen.de oder unter Telefon 05 51 / 5 57 66 zu erreichen. Internet: www.migrationszentrum-goettingen.de.

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