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500 neue Flüchtlinge kommen nach Friedland

Kreis belegt auch Schule in Adelebsen 500 neue Flüchtlinge kommen nach Friedland

Das Land Niedersachsen schickt noch an diesem Wochenende 500 weitere Flüchtlinge in die Aufnahmestelle Friedland im Landkreis Göttingen. Mindestens 125 sollen in der ehemaligen Hauptschule Adelebsen untergebracht werden, 75 bis 125 in der Landespolizeischule in Hann. Münden.

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Grenzdurchgangslager Friedland

Quelle: PH/Archiv

Adelebsen / Hann. Münden. Das teilte am Freitagabend Kreissozialdezernent Marcel Riethig mit. Unklar sei, ob die 500 erwarteten Flüchtlinge zusätzlich zu den etwa 2000 bereits betreuten Hilfesuchenden untergebracht werden müssen, oder ob bereits Flüchtlinge aus der Einrichtung weiter zu ihrem künftigen Wohnort gereist sind - und wie viele. Dazu konnte auch ein Sprecher des Innenministeriums am Abend keine Angaben machen.

 

Eigentlich wollte der Landkreis Göttingen die ehemalige Albert-Schweitzer-Schule in Adelebsen erst später belegen, „aber wir kriegen das hin“, so Riethig. In dem Schulgebäude könnten sicher 150 „und notfalls bis zu 200“ Personen untergebracht werden. „Zum Glück“ habe sich die Landespolizeischule in Münden bereit erklärt, noch an diesem Wochenende etwa 75 Flüchtlinge aufzunehmen – das Ministerium geht hier von 125 aus.

 

Weil das Lager in Friedland eigentlich für 700 Bewohner ausgelegt ist, betreibt die Einrichtung bereits mehrere Außenstellen: unter anderem im Rosenthaler Hof in Westerode bei Duderstadt und in einer ehemaligen Schule in Rosdorf. Zudem sind etliche unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in einem ehemaligen Kasernengebäude in Hann. Münden und in Familien privat untergebracht.

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