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Dauereinsatz für DRK-Helfer in Duderstadt

Kleiderkammer benötigt Wintersachen Dauereinsatz für DRK-Helfer in Duderstadt

Seit Monaten sind die Ehrenamtlichen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Einsatz, um Kleiderspenden aus der Bevölkerung entgegenzunehmen und an die Flüchtlinge zu verteilen. Ein Ende der Arbeit ist nicht in Sicht, doch die Helfer sind sich einig: „Wir machen weiter!“

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DRK-Helferinnen nehmen Spenden für die Kleiderkammer an.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. Zurzeit seien vor allem Wintersachen gefragt, sagt Wolfgang Rudolph, Vorsitzender der DRK-Ortsgruppe.

Es fehle vor allem an Sportschuhen, die auch bei kalter Witterung getragen werden könnten, und an Herrenunterwäsche. Kinderkleidung, Wolldecken, Kuscheltiere oder warme Jacken würden immer benötigt, bestätigen auch die ehrenamtlichen Helferinnen in der Kleiderkammer. Zudem werden Plastik- oder Stofftaschen gebraucht, damit die Kleidung transportiert werden kann. Toilettenartikel oder Kleinmöbel würden nicht entgegengenommen, sagt Rudolph.

Das Team des DRK hat die Öffnungszeiten der Kleiderkammer am Euzenberg, Halle 17, ausgeweitet. Zukünftig sei dienstags, mittwochs und donnerstags durchgehend zwischen 9 und 16 Uhr geöffnet.

Zudem würden die Menschen nur noch in kleinen Gruppen und für eine bestimmte Zeit in den Bereich hineingelassen, um einen zu großen Andrang zu vermeiden. „Der Raum wird durch die Vielzahl an Spenden und die Menschen, die ihn frequentieren, immer enger. Wir mussten uns eine Lösung einfallen lassen“, erklärt Rudolph.

Geplant ist auch eine Umgestaltung des Eingangsbereichs am DRK-Zentrum, um die Menschen im Winter nicht im Kalten warten zu lassen. Dort wollen die Helfer dann auch warme Getränke anbieten. Die Verständigung funktioniere ganz gut auf englisch. Zudem sind auf mehrsprachigen Plakaten die Ordnungsregeln für die Kleiderkammer zu lesen. „Daran halten sich die Leute bisher sehr gut“, sagt Rudolph.

Die Stimmung im Helferteam sei nach wie vor äußerst positiv. Alle würden sich gern den wachsenden Aufgaben stellen und ihren dauerhaften ehrenamtlichen Einsatz in ihr Berufs- und Privatleben integrieren, sagt Rudolph. „Die Bereitschaft ist hervorragend“, lobt er das Engagement seiner Mitstreiter.

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