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Flüchtlingshilfe: Migrationszentrum Göttingen schult 30 Ehrenamtliche

Kooperation Flüchtlingshilfe: Migrationszentrum Göttingen schult 30 Ehrenamtliche

Das Migrationszentrum hat in Kooperation mit der Stadtverwaltung damit begonnen, Ehrenamtliche für ihr Engagement in der Flüchtlingsarbeit zu qualifizieren. Rund 30 Teilnehmer seien für diese Ausbildung ausgesucht worden, heißt es in einer Mitteilung.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Bei der Auftaktveranstaltung habe Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck (SPD) deutlich gemacht, wie wichtig dieses Engagement für die betroffenen Migranten, aber auch für die Stadt sei. Der Geschäftsführer des Diakonieverbandes Göttingen, Jörg Mannigel, habe hervorgehoben, dass neben aller spontanen Hilfe ein längerfristiges, qualifiziertes Mitarbeiten immer wichtiger werde. Neben dem Erlernen der deutschen Sprache und dem Verstehen der deutschen Kultur sei für die Flüchtlinge eine Einbindung in die Nachbarschaft mit gegenseitiger Wahrnehmung und Wertschätzung nötig. Das sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zu der die Teilnehmer der Qualifizierung beitragen würden.

 
Das Migrationszentrum gehört zum Diakonieverband Göttingen und ist damit eine Einrichtung des evangelischen Kirchenkreises Göttingen. Die seit Mitte des Jahres im Zentrum tätige Indira Khalikova ist Leiterin des Projektes „Sei willkommen“, dessen Aufgabe es ist, die Hilfsangebote zu koordinieren und Ehrenamtliche auszubilden.

 
Während der Auftaktveranstaltung erläuterte der ebenfalls im Migrationszentrum tätige Dana Gaef die aktuelle Flüchtlingssituation in Göttingen. Er erklärte, dass die einzelnen Migranten differenziert betrachtet und behandelt werden müssten.

 
Bei den weiteren zwölf Treffen sollen mit Fachleuten wichtige Themen erarbeitet werden. So gehe es unter anderem um Grundlagen des Asylverfahrens, des Aufenthalts- und des Sozialrechts, um mögliche Traumata, um interkulturelle Kompetenzen und Sprache und Verständigung. Die Ausbildung dauert bis Dezember. Gefördert wird die Schulungsreihe von der Klosterkammer Hannover. bar

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