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Flüchtlingsunterkunft Siekhöhe: Platz für 500 Menschen

„Alles so schnell wie möglich“ Flüchtlingsunterkunft Siekhöhe: Platz für 500 Menschen

Bis zu 500 geflüchtete Menschen sollen in einer leerstehenden Halle auf der Groner Siekhöhe untergebracht werden. Entsprechende Pläne hatte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) am Montag bei einer Informationsveranstaltung in Geismar erstmals öffentlich unterbreitet.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. „Wir sind dabei, für das Objekt einen Mietvertrag abzuschließen. Die entsprechende Ermächtigung durch den Verwaltungsausschuss haben wir seit Mitte Dezember“, sagte Verwaltungssprecher Detlef Johannson. Wenn der Mietvertrag abgeschlossen sei, wisse die Verwaltung, über welche Einbauten sie verfügt und welche davon für die künftige Nutzung unverändert bleiben sollen.

„Dann können wir genau kalkulieren, was die weiteren Umbaumaßnahmen kosten werden“, erklärte Johannson weiter. Wann der Umbau abgeschlossen sein wird, und wann die ersten Bewohner in der ehemalige Halle von C&C Schaper einziehen werden, steht noch nicht fest. „Alles so schnell wie möglich“, sagte Johannson.
Als Betreiber der Einrichtung will die Verwaltung „nach Möglichkeit“ wieder einen der „großen Wohlfahrtsverbände“ gewinnen. „Auch dazu gibt es bereits Gespräche“, sagte Johannson.

Über die Pläne ist auch der Ortsrat noch nicht offiziell informiert worden, sagte Grones Ortsbürgermeisterin Birgit Sterr (SPD). Sie forderte die Verwaltung nun auf, rasch nähere Informationen zu geben – im Ortsrat und in einer Informationveranstaltung für Groner Bürger. Fragen zur Belegung und zur Ausstattung der Sammelunterkunft, wie etwa Rückzugsmöglichkeiten für Frauen und Familien, oder zu Betreuungsangeboten sollten beantwortet werden.

Sterr hält den Standort in dem Gewerbegebiet alles andere als ideal. Am Dienstag, 19. Januar, tagt der Runde Tisch Grone ab 19 Uhr im Nachbarschaftszentrum, Deisterstraße 10. Die Flüchtlingsunterbringung auf der Siekhöhe und im Rodeweg sowie die Groner Willkommenskultur sollen laut Sterr thematisiert werden.

Bis März rechnet die Verwaltung damit, 120 Geflüchtete pro Woche aufnehmen zu müssen. Gleichzeitig stünden aber keine leerstehenden Immobilien oder Wohnungen mehr zur Verfügung.

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