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Friedländer Appell hat was bewirkt

Weniger Flüchtlinge Friedländer Appell hat was bewirkt

Der Friedländer Appell, mit dem Landrat Bernhard Reuter und Friedlands Bürgermeister Andreas Friedrichs (beide SPD) den Innenminister zum Eingreifen im völlig überlasteten Grenzdurchgangslager Friedland aufgefordert haben, hat etwas bewirkt. Die Zahl der Flüchtlinge in Friedland wurde deutlich reduziert, teilte der Landkreis am Donnerstag mit.

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Aktuell befänden sich nur noch 2000 Mensch in der Landesaufnahmeeinrichtung - in Spitzenzeiten waren es bis zu 3500 in dem auf 700 Menschen ausgelegten Lager, teilt der Landkreis Göttingen mit.

Quelle: Pförtner/dpa (Symbolfoto)

Friedland/Göttingen. Aktuell befänden sich nur noch 2000 Mensch in der Landesaufnahmeeinrichtung - in Spitzenzeiten waren es bis zu 3500 in dem auf 700 Menschen ausgelegten Lager. "Innenminister Boris Pistorius hat die dramatische Situation in Friedland erkannt und reagiert", sagte Reuter. "Alle Strukturen im und um das Lager", ergänzte Friedrichs, "sind dankbar, dass die außerordentlich große Belastung reduziert wurde."

Jetzt werde die Zahl der Flüchtlinge auf ein für alle verkraftbares Maß zurückgeführt. Das Land habe Wort gehalten, sagte Reuter. In dem Appell hatten die Verwaltungschefs sowie Ortsbürgermeister Wilfried Henze (CDU) und Lagerpastor Martin Steinberg eine Halbierung der Belegungszahlen gefordert. 3500 Flüchtlinge seien in einer 1200-Einwohner-Ortschaft nicht mehr zumutbar.

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