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Göttingen richtet Spendenzentrum für Flüchtlingshilfe ein

Eröffnung im November Göttingen richtet Spendenzentrum für Flüchtlingshilfe ein

Nun also doch: Die Stadt Göttingen richtet mit Unterstützung der Spedition Zufall ein Spendenzentrum für die Flüchtlingshilfe in der Robert-Bosch-Breite ein. Damit reagiere sie „auf die außerordentliche Hilfs- und Spendenbereitschaft der Göttinger Bevölkerung“, teilte die Verwaltung mit.

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Nun also doch: Die Stadt Göttingen richtet mit Unterstützung der Spedition Zufall ein Spendenzentrum für die Flüchtlingshilfe in der Robert-Bosch-Breite ein.

Quelle: Stadt Göttingen

Göttingen. Das Zentrum der Stadt soll seine Arbeit am Montag, 2. November, aufnehmen und in Zusammenarbeit mit den Göttinger Wohlfahrtsverbänden betrieben werden.

Diese hatten bisher über ihre Kleiderkammern die Sachspenden angenommen. „Aufgrund des großen Engagements der Bevölkerung“ stießen die Wohlfahtsverbände nun aber an ihre Kapazitätsgrenzen, sagte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD). Mithilfe dieser Sachspenden sollen die Flüchtlinge in Göttingen mit warmer Kleidung versorgt, ihre Kinder mit Spiel- und Schulsachen ausgestattet und bei der Einrichtung eines eigenen Haushalts unterstützt werden.

Das Zentrum befindet sich an der Robert-Bosch-Breite 1 auf dem Gelände der Firma Teletrans und wird auf einer Fläche von rund 900 Quadratmetern in der ehemaligen Produktionshalle einer Druckerei eingerichtet.  Dort werden künftig – voraussichtlich ab 2. November – Sachspenden entgegengenommen und an Flüchtlinge ausgegeben. Nach Bedarf erfolgt auch eine Weiterverteilung an die jeweiligen Flüchtlingsunterkünfte.

Für die Mitarbeit im Spendenzentrum sucht die Verwaltung noch dringend Freiwillige. Wer sich dafür interessiert, kann sich unter Angabe seines Namens, seiner Adresse und seiner Telefonnummer sowie von Alter, Beruf und Fähigkeiten per E-Mail an spenden@goettingen.de wenden. Dabei können auch Wünsche zu den bevorzugten Einsatzzeiten angegeben werden.

Noch im September hatte Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck (SPD) auf Anfrage gesagt, die Stadt werde keine eigene Annahmestelle für Sachspenden für Flüchtlinge einrichten. Die Verwaltung verfolge stattdessen das Ziel, „die vorhandenen Ressourcen der sozialen Angebote optimal einzusetzen“.

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