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Göttinger Jesiden wollen Flüchtlingen helfen

Sprachkurse für bessere Integration Göttinger Jesiden wollen Flüchtlingen helfen

Der Flüchtlingsstrom reißt nicht ab. Und so lange der Bürgerkrieg in Syrien, die Konflikte im Irak und Afghanistan sich nicht bald friedvoll lösen, wird das auch so bleiben. Die Jesiden in Göttingen wollen den Flüchtlingen in der Region helfen.

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Quelle: Lux/dpa (Symbolfoto)

Rosdorf. Das sagt Azad Onal, Vorsitzender des Zentrums der Jesiden in Göttingen. Unter den Flüchtlingen seien viele Angehörige der Religionsgemeinschaft der Jesiden. Sie sind eine religiöse Minderheit und kommen zumeist aus dem vom Bürgerkrieg zerrütteteten und vom IS terrorisierten Norden Syriens. Wie viele Jesiden genau Monat für Monat in den Flüchtlingsunterkünften ankommen, kann Onal nicht sagen. Er betont aber, dass es nicht darum gehe, einer bestimmten Volksgruppe zu helfen, seien es Jesiden, Kurden oder arabische Flüchtlinge. Vielmehr müsse auf alle Volksgruppen zugegangen und der Dialog gestärkt werden.

In seiner Funktion als Rosdorfer Ratsmitglied der Fraktion der Linken und als Vorsitzender des Zentrums der Jesiden Göttingen hat Onal dem Rosdorfer Bürgermeister Sören Steinberg (SPD) seine Hilfe angeboten. Das Zentrum der Jesiden möchte im Rahmen von Sprachkursen die Integration der Flüchtlinge unterstützen. Onal ist überzeugt, dass die Probleme gemeinsam gelöst werden müssen. So habe er gute Kontakte zum Annatolischen Kulturzentrum und kirchlichen Organisationen. Alle müssten zusammenarbeiten, um Konflikte unter den Flüchtlingen und auch mit der Bevölkerung vorzubeugen, sagt Onal.

mh

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