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Göttinger Voigtschule bleibt Wohnheim

Entscheidung Göttinger Voigtschule bleibt Wohnheim

Das Gebäude der ehemaligen Voigtschule an der Bürgerstraße 15 wird nicht wie geplant für 400 000 Euro von der Stadt an das Göttinger Goethe-Institut verkauft. Das Institut sieht von einem Erwerb ab. Somit bleibt die Immobilie zunächst  das, was es zur Zeit ist: ein Wohnheim für Flüchtlinge.

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Ehemalige Voigtschule in Göttingen

Quelle: Vetter/Archiv

Göttingen. „Das Haus ist gut, unser Präsidium hat aber nach Abschluss aller baufachlichen Untersuchungen entschieden, dass es für unsere Zwecke nicht optimal ist“, sagt Institutsleiterin Ulrike Hoffmann-Steinmetz. Die Kosten für einen entsprechenden Umbau wären zu hoch ausgefallen, daher der Entschluss. „Das Haus ist schön, wir sind schon ein bisschen traurig“, sagt sie. Aber so könne es weiter für Flüchtlinge genutzt werden. Das Goethe-Institut habe bereits einige andere Objekte im Stadtgebiet im Auge, entschieden sei aber noch nichts. Bei der Suche werde man von der Stadt unterstützt.

 
Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) zeigte Verständnis für die Entscheidung: “Wichtig ist, dass das Goethe-Institut seine erfolgreiche Arbeit in unserer Stadt fortsetzen kann. Wir werden alles tun, um den richtigen Standort für das Institut in Göttingen zu finden.“ An der Bürgerstraße sollte eine neue Bildungs- und Begegnungsstätte entstehen. Der Rat der Stadt hatte dem Verkauf Anfang des Jahres bereits zugestimmt.

 
Der Verein Kulturverbund teilte gestern mit, das man den Abbruch der Verhandlungen vorausgesehen habe, da ein Verkauf der Immobilie an das Goethe-Institut möglicherweise hätte angefochten werden können. Unsere Bedenken hatten wir bereits sehr früh mitgeteilt“, so Karsten Heckhausen vom Verein.

 
In der ehemaligen Voigtschule ist Platz für rund 100 Flüchtlinge. Diesen Platz benötigt die Stadt dringend,

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