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Keine neue Stelle für Sachspenden in Göttingen

Trotz Spendenflut Keine neue Stelle für Sachspenden in Göttingen

Trotz Spendenflut: Die Stadt wird keine eigene Annahmestelle für Sachspenden für Flüchtlinge einrichten. Das sagte Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck auf Anfrage. Die Verwaltung verfolge stattdessen das Ziel, „die vorhandenen Ressourcen der sozialen Angebote  optimal einzusetzen“.

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Quelle: Hitij/dpa (Symbolfoto)

Göttingen. „Die Göttinger  Bürger, über deren Spendenbereitschaft wir sehr dankbar sind, möchten sich bitte an die vorhandenen sozialen Einrichtungen wenden“, erklärte Schlapeit-Beck.

Als Beispiele nennt sie die Kleiderkammern

  • des DRK, Zollstock 17
  • und des Weststadtbüros im Weststadtzentrum, Pfalz-Grona-Breite 84

 für Möbel und Hausrat

  • die Neue Arbeit Brockensammlung, Levinstraße 1,

für Kleidung und Hausrat

  • den Förderverein der Straßensozialarbeit, Rosdorfer Weg 17

 für Fahrräder

  • die Beschäftigungsförderung, Bürgerstraße 48

für Lebensmittel

  • die Göttinger Tafel, Mauerstraße 16-17

Neu ankommende Flüchtlinge würden zudem von der Stadt mit einer Grundausstattung an Mobiliar und Hausrat versorgt.

Unterdessen hat das Migrationszentrum Göttingen einen Brief an den Fachbereich Soziales geschrieben. Darin bitten die Verantwortlichen darum, die Mitarbeiter der Stadtverwaltung darauf hinzuweisen, das Migrationszentrum gegenüber Bürgern nicht weiter als Anlaufstelle für Sachspenden zu nennen. Grund: „Wir haben keine räumlichen Kapazitäten.“

Wie und mit was Bürger Flüchtlingen in Göttingen und der Region helfen können, dazu hat das Tageblatt eine interaktive Karte erstellt (s.u.). Bitte melden Sie weitere Angebote und Ansprechpartner für die Karte per E-Mail an redaktion@goettinger-tageblatt.de.

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