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Kreis Göttingen sucht Unterkünfte für Flüchtlinge

Situation Kreis Göttingen sucht Unterkünfte für Flüchtlinge

Der Landkreis Göttingen sieht sich bei der Unterbringung von Flüchtlingen zunehmend unter Druck gesetzt. Die Kreisverwaltung schließt mittlerweile nicht mehr aus, dass der Landkreis „trotz der hohen Anzahl von Erstaufnahmeplätzen“ durch das Lager Friedland „vom Land um Amtshilfe ersucht wird und auch wir Notaufnahmeplätze einrichten müssen“, erklärte Landrat Bernhard Reuter am Dienstagabend.

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Quelle: CH

Göttingen. Angesichts der weiter steigenden Flüchtlingszahlen stehe er in engem Dialog mit den Bürgermeistern im Landkreis, sagte Reuter weiter. Um auf ein mögliches Ersuchen des Landes gut vorbereitet zu sein, bereite die Kreisverwaltung „derzeit entsprechende Notfallpläne“ vor.

 
Zudem bat Reuter die Bürgermeister, „potenzielle Objekte in ihrer Kommune zu benennen, die als Notunterkunft für die Erstaufnahme in Frage kämen. Entscheidende Kriterien für geeignete Objekte sind eine ausreichende Größe, die Ausstattung und die kurzfristige Verfügbarkeit.“ Der Landkreis wolle „unter allen möglichen Umständen vermeiden, auf die kommunale Infrastruktur wie Sporthallen und Dorfgemeinschaftshäuser zurückgreifen zu müssen“, so Reuter. Ziel sei, „die Einschnitte im täglichen Leben für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten“.

 
Mitte Oktober 2015 hatte die Landesregierung die ersten Kommunen zur Amtshilfe bei der Unterbringung von Flüchtlingen verpflichtet. Der Landkreis Göttingen war bislang nicht dabei. hein

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