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Mehr Turnhallen für Flüchtlinge in Göttingen

„Wir haben es mit einer Notsituation zu tun" Mehr Turnhallen für Flüchtlinge in Göttingen

Offenbar müssen mehr Göttinger Turnhallen für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden, als geplant. Bisher ging die Verwaltung von vier Sporthallen aus. Doch das dürfte laut Alexander Frey, Geschäftsführer der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF), kaum reichen.

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Quelle: SPF (Symbolbild)

Göttingen. Vier Sporthallen habe die GoeSF bereits für die Belegung mit Flüchtlingen vorbereitet, sagte Frey im Sportausschuss. Er stellte aber klar, dass angesichts der hohen Flüchtlingszahlen damit zu rechnen sei, dass neben der GSG-Halle am Königsstieg, der alten THG- sowie der Hainbund- und Jahnhalle weitere Turnhallen zur Verfügung gestellt werden müssten. Welche das sein könnten und wie viele, dazu machte Frey keine Angaben. Auch in diesen Fällen werde jedoch auf kleinere Hallen zurückgegriffen, die räumlich getrennt vom Schulunterricht sind.

„Wir haben es mit einer Notsituation zu tun, auf die die Stadt schnell reagieren muss“, antwortete Frey auf die Frage des Grünen-Ratsherrn Mehmet Tugcu, ob die Elternschaft der betroffenen Schulen frühzeitig informiert und in die Planung eingebunden werde. Für lange Diskussionen um das Für und Wider sei da kaum Zeit, sagte Frey. Die Pläne würden aber mit der jeweiligen Schulleitung abgestimmt, ergänzte ein Verwaltungssprecher.

Die Sportausschussmitglieder zeigten volles Verständnis für das Vorgehen von GoeSF und Stadtverwaltung. „Der Sport ist prinzipiell solidarisch und wird damit umgehen, dass es Engpässe geben kann“, sagte der Vorsitzende des Stadtsportbundes, Andreas Gruber. „Man muss den Eltern klar machen, dass die Situation sehr schnell eintreten kann und die Hallen nicht mehr für den Unterricht zur Verfügung stehen“, schlug Ulrich Holefleisch (Grüne) vor.

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