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Schlapeit-Beck berichtet über Flüchtlingsunterbringung in Göttingen

„Verwaltung m Flüchtlingsmodus“ Schlapeit-Beck berichtet über Flüchtlingsunterbringung in Göttingen

„Die Verwaltung ist im Flüchtlingsmodus“, hat Göttingens Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck im Sozialausschuss ihren Bericht über die Flüchtlingsunterbringung eingeleitet. 1200 Menschen seien der Stadt in diesem Jahr zugewiesen worden. Bis zu 2400 habe das Innenministerium für 2016 angekündigt.

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Dagmar Schlapeit-Beck

Quelle: Archiv

Göttingen. Den Politikern fasste Schlapeit-Beck die Planung weiterer Unterkünfte zusammen, insgesamt fünf, die im Stadtgebiet gebaut werden sollen. Ins Gespräch gekommen sei die Stadt nach Besetzung des leerstehenden Gewerkschaftshauses durch Aktivisten auch mit dem DGB, teilte die Sozialdezernentin den Fachausschussmitgliedern am Dienstagnachmittag mit, „durch die Aktion ist Bewegung in das Thema gekommen“. Auch andere Eigentümer hätten Bürogebäude angeboten.
In der ehemaligen Bundeswehrsporthalle auf den Zietenterrassen sei eine Unterkunft für sogenannte Amtshilfe-Flüchtlinge hergerichtet worden, die auf Weisung des Landes bis zu ihrem Umzug nach Friedland vorübergehend dort unterkommen sollen. Die Finanzierung solcher „Außenstellen“ der Erstaufnahmeeinrichtung Friedland obliege dem Land. Die Bewohner würden bereits am Freitag erwarten.

 
Die Dezernentin lobte die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Göttingen in der Flüchtlingsfrage. In der kommenden Woche soll ein gemeinsames „Informations-Kompetenzteam“ von Stadt und Landkreis die Arbeit aufnehmen, dem je eine hauptamtliche Verwaltungskraft aus beiden Behörden angehört. „Wir haben zusätzlich Ruheständler der Stadtverwaltung angeschrieben und zehn ehemalige Mitarbeiter gefunden, die mitarbeiten wollen.“ Geplant sei außerdem die Installation einer gemeinsamen Telefon-Hotline und einer E-Mail-Adresse. Auf einer Internetplattform sollen zudem Zeit- und Sachspenden für Flüchtlinge in der Region zusammengefasst werden. kk

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