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Weihbischof Heinz-Günter Bongartz fordert Solidarität mit Flüchtlingen

Predigt vor 350 Teilnehmern Weihbischof Heinz-Günter Bongartz fordert Solidarität mit Flüchtlingen

„Aus welchen Gründen auch immer Flüchtlinge nach Deutschland kommen, Christen sollten sich von der Not der Menschen anrühren lassen“, sagte der Hildesheimer Weihbischof Heinz-Günter Bongartz am Sonntag während der Männerwallfahrt.

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Quelle: Pintschak

Germershausen. 350 Katholiken aus dem ganzen Bistum drängten sich in der überfüllten Germershäuser Wallfahrtskirche. Die Temperaturen stiegen kaum über zehn Grad Celsius. Es nieselte leicht. Das schreckte 120 Pilger nicht von einer Fußwallfahrt von Rollshausen nach Germershausen ab. Die Veranstalter, darunter Gastgeber Pater Cherian von der örtlichen Pfarrgemeinde, verlegten die heilige Messe dann aber doch lieber in die Wallfahrtskirche.

Dort reichten die Sitzplätze allerdings bei weitem nicht aus. Bis zur Eingangstür standen die Gläubigen, und versuchten, so gut es bei der schlechten Akustik ging, dem Gottesdienst zu folgen. In der Messe, erklärte der Weihbischof, gehe es darum, still zu werden. Bongartz erläuterte das am Beispiel einer Wunderheilung, von der in der Evangeliumslesung die Rede gewesen war.

Jesus, so steht es in der Bibel, heilte einen Taubstummen, in dem er ihm die Finger in die Ohren gesteckt und ihm Speichel über die Zunge gestrichen hatte. Dazu sagte er Epahta („werde aufgetan“). Das Wort Ephata, so der Weihbischof, verwende der katholische Priester auch bei der Taufe eines Menschen. Gott solle die Ohren des Täuflings öffnen, dass sie seine Botschaft hören. Gott solle ihm den Mund öffnen, damit er seinen Glauben bekenne. Jesu Botschaft sei die Hinwendung zu den Menschen, die in der Gesellschaft keinen Platz fänden.

An den Gottesdienst schloss sich ein geselliges Beisammensein an. 50 Kolpinger, die aus Hannover angereist waren, fuhren weiter nach Alfeld, Sie besichtigten dort die Faguswerke.

©Pintschak

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