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Dialogforum zum Thema Flüchtlinge in Göttingen

Zietenterrassen Dialogforum zum Thema Flüchtlinge in Göttingen

Die Zahl der Flüchtlinge in der Stadt Göttingen steigt. Auf den Zietenterrassen wird ein neues Wohnheim gebaut, das Gebäude des ehemaligen Instituts für den wissenschaftlichen Film (IWF) am Nonnenstieg wird zur Unterkunft für rund 150 Flüchtlinge umgebaut. Zu einem besseren Zusammenleben von Flüchtlingen und Göttingern soll auch ein sogenantes Dialogforum beitragen.

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Quelle: Pförtner (Symbolbild)

Göttingen. Es setzt sich unter anderem aus Vertretern von Anwohnern, Flüchtlingen und Politikern zusammen. Wie so ein Forum aussehen kann, darüber diskutierten die Mitglieder des Sozialausschusses des Stadtrates.

In den nächsten Wochen soll eine Verfahrensordnung dafür erarbeitet werden. Der Ortsrat Geismar hat bereits Anregungen eingebracht. Das Forum soll laut Verwaltungsvorlage dem Ziel „Förderung eines gedeihlichen Zusammenlebens der Bewohner in der Wohnanlage und dem Wohnumfeld“ dienen. Die Vorlage soll überarbeitet und im Juni wieder im Ausschuss behandelt werden.

Wie Göttingens Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck (SPD) erklärte, soll das Forum ähnlich wie ein Unterausschuss „eng an Politik und Verwaltung“ angebunden sein. Allerdings ist das Ziel ein Entwurf, der nicht nur, wie zunächst geplant, für die Zietenterrassen greift.

„Wir brauchen eine Lösung, die auch auf andere Gebiete, wie das IWF, übertragbar ist“, sagte Ausschussvorsitzender  Klaus-Peter Hermann (SPD). Die Politiker der anderen Fraktionen unterstützen das. Ernst Gottwald (Grüne) fragte, welche Flüchtlinge daran teilnehmen sollen. „Das können die Bewohner vorschlagen“, so Schlapeit-Beck.

Einen Vertreter eines Sportvereins, so Felicitas Oldenburg (FDP) könne ja der Stadtsportbund benennen. Die Göttinger Stadtverwaltung will nun eine neue Verfahrensordnung für Dialogforen erarbeiten und diese dann dem Sozialausschuss vorstellen. bib

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