Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -4 ° Nebel

Navigation:
Einzug im neuen Flüchtlingswohnheim auf den Zietenterrassen

Am Mittwoch kommen die ersten Flüchtlinge Einzug im neuen Flüchtlingswohnheim auf den Zietenterrassen

Die ersten 26 Flüchtlinge ziehen in das neugebaute Flüchtlingswohnheim auf den Zietenterassen. Am Mittwoch erwartet die neue Heimleiterin Bettina Briesemeister zunächst eine Familie und mehrere einzelne Flüchtlinge. Sie werden in dem ersten, bis dahin fertiggestellten Gebäudetrakt untergebracht.

Voriger Artikel
Zietenterassen in Göttingen: Fünf Mitarbeiter für 30 Wohneinheiten
Nächster Artikel
Erste Flüchtlinge auf den Göttinger Zietenterrassen
Quelle: Heller

Göttingen. Nach Auskunft von Göttingens Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck sollen die weiteren Gebäudeteile danach fertig werden. Bei den Bauarbeiten habe es leichte Verzögerungen gegeben. Sie geht aber davon aus, dass die neue Unterkunft zwischen Ehrengard-Schramm-Weg und Hannah-Vogt-Straße im Verlauf des Oktobers voll belegt sein wird. Dann stehen dort 30 Wohnungen zur Verfügung. Jede ist für sechs Bewohner ausgelegt und verfügt neben drei Schlafzimmern über ein Bad, eine Küche und eine Waschmaschine. Einige sind barrierefrei.

Die Flüchtlingsunterkunft auf den Zietenterrassen wird von der neugegründeten, gemeinnützigen Gesellschaft Bonveno (Esperanto: Willkommen) betrieben. In ihr haben sich AWO, Caritas, Diakonie, DRK und der Paritätische Wohlfahrtsverband zusammengeschlossen, die zu je 20 Prozent Gesellschafter sind.  Fünf Mitarbeiter sind für das Wohnheim eingestellt – ein Hausmeister, eine Erzieherin für die Kinder und drei Sozialarbeiter.

Gemeinsam mit Bonveno veranstaltet die Nachbarschaftsinitiative „Runder Tisch Zieten“ einen Tag der offenen Tür. Besucher haben dabei die Gelegenheit, die Unterkunft zu besichtigen und mehr über das Betreiberkonzept zu erfahren. Beginn ist am Freitag, 11. September, um 17 Uhr.

Unterdessen sucht die Stadtverwaltung für das zweite große, geplante Flüchtlingswohnheim im Gebäude des ehemaligen Instituts für den wissenschaftlichen Film (IWF) einen Betreiber. Dafür seien mehrere Bewerbungen eingegangen. Diese würden nun geprüft. Eine Entscheidung gebe es in „gut 14 Tagen“. Schlapeit-Beck geht auch hier davon aus, dass das ehemalige IWF ab Mitte Oktober bezugsfertig ist. Es sei geplant, dass der Sozialausschuss des Rates am Dienstag, 22. September, dort tagt und die Unterkunft besichtigt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016