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Flüchtlingsheim Zietenterassen: Verwaltung weist Vorwürfe zurück

Vorwürfe der Bürgerinitiative Flüchtlingsheim Zietenterassen: Verwaltung weist Vorwürfe zurück

Die Stadtverwaltung wehrt sich gegen Vorwürfe der Bürgerinitiative „Zukunft Zietenterrassen“, die Anwohner zu spät über das zwischen Hannah-Vogt-Straße und Ehrengard-Schramm-Weg geplant Flüchtlingsheim informiert zu haben.

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Hier soll bis Mitte 2015 ein Flüchtlingsheim entstehen: Baugrundstück auf den Göttinger Zietenterrassen.

Quelle: Heller/Wels

Göttingen. Die Planung sei nicht im Stillen seit Monaten, sondern unter Hochdruck binnen weniger Wochen erfolgt, heißt es in einer Mitteilung.

Politik und Öffentlichkeit seien vielmehr so schnell und umfangreich wie möglich informiert worden.

Erst nach der ersten Erwähnung des Standortes in der Dezember-Sitzung des Sozialausschusses habe die konkrete Planung beginnen können. Die Ergebnisse würden „ohne weiteren Zeitverzug“ in der Sondersitzung des Sozialausschusses am Dienstag, 27. Januar, um 18 Uhr im ASC-Sportzentrum, August-Schütte-Platz 1, präsentiert.

Dort sei als einziger Tagesordnungspunkt das Thema Flüchtlingsheim vorgesehen, so dass eine umfangreiche Diskussion möglich sein werde. Erst jetzt könnten Fragen überhaupt sinnvoll beantwortet werden, wobei es nach wie vor offene Fragen gebe – etwa nach der Trägerschaft für die Einrichtung. Ganz sicher sei aber, dass die Stadt Göttingen ein Flüchtlingsheim brauche.

Gerd Nier (Linke) schließt sich dagegen der Kritik an der Stadtverwaltung an. Diese habe ein Einbindung der Bürger „sträflich vernachlässigt“. Der Bau von Flüchtlingswohnungen dürfe nicht an der Bevölkerung vorbei geschehen. Die Anwohner auf den Zietenterrassen würden nun „spät, hoffentlich nicht zu spät“ einbezogen. Würden die Anwohner bei solchen Projekten außen vor gelassen, provoziere dies empörte Reaktionen und falsche Ängste, so Nier.

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