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Ja zum Flüchtlingswohnheim auf den Zietenterrassen

Sozialausschuss stimmt ab Ja zum Flüchtlingswohnheim auf den Zietenterrassen

Ohne Gegenstimme hat der Sozialausschuss des Rates der Stadt Göttingen dem Bau eines Flüchtlingswohnheims auf den Zietenterrassen zugestimmt.

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Ohne Gegenstimme hat der Sozialausschuss des Rates der Stadt Göttingen dem Bau eines Flüchtlingswohnheims auf den Zietenterrassen zugestimmt.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck (SPD) erneuerte am Dienstag die Einschätzung der Verwaltung, dass nun das Wohnheim in sechs bis sieben Monaten bezugsfertig sein wird. „Damit geht die Diskussion aber nun erst los“, kommentierte der Ausschussvorsitzende, Klaus-Peter Hermann (SPD).

Neben der Ausschreibung für den Bau bereite die Verwaltung derzeit auch die Ausschreibung für die Trägerschaft des Heimes vor. Darin werde „genau definiert“, so Schlapeit-Beck, wie der hoch der Personalschlüssel für die Betreuung sein soll, wie die Konzepte für die Betreuung, die Sicherheit und Reinigung aussehen soll und welche Freizeitangebote vorgesehen sind.

Die Verwaltung plant, den Betrieb der Unterkunft an einen Träger abgeben; auch weil die Verwaltung selbst den Betieb personell nicht leisten könne. Schlapeit-Beck versicherte „tarifliche Lohnzahlungen“ für die Beschäftigten. Sie betonte auch, dass sich die Stadt bei Abgabe der Trägerschaft nicht aus der Verantwortung stehlen werde, und kündigte an, das Trägerkonzept in der März-Sitzung des Sozialausschusses vorzulegen und öffentlich zur Diskussion zu stellen.

Frank Schorkopf, Sprecher der Bürgerinitiative Zukunft Zietenterrassen, machte deutlich, dass er das Wohnheim in der geplanten Größe von 30 Wohnungen für 180 Flüchtlinge als zu groß erachtet. Es müsse auf ein „menschliches Maß“ reduziert werden. Er plädierte ebenso dafür, während des Betriebes ein „Steuerungskomitee“ mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Anwohnern einzurichten. Ein Vorschlag, den Schlapeit-Beck sowie Ernst Gottwald (Grüne) und Patrick Humke (Linke) begrüßten.

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