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Stadt Göttingen plant Flüchtlingsheim auf Zietenterrassen

Gebäude für 200 Bewohner Stadt Göttingen plant Flüchtlingsheim auf Zietenterrassen

Die Stadt Göttingen plant den Bau einer Flüchtlingsunterkunft auf den Zietenterrassen neben dem ASC-Zentrum. Der Komplex für 200 Bewohner soll in Systembauweise erstellt werden. Laut Dagmar Schlapeit-Beck könnte das Gebäude schon Mitte 2015 stehen.

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Reaktionen zu Flüchtlingsunterkünften auf den Zietenterassen Göttingen

Hier soll bis Mitte 2015 ein Flüchtlingsheim entstehen: Baugrundstück auf den Göttinger Zietenterrassen.

Quelle: Heller

Göttingen. Entstehen sollen auf zwei bis drei Geschossen 34 rund 60 Quadratmeter große Drei-Zimmer-Wohnungen – für Familien oder auch Wohngemeinschaften. Das Gelände ist im Besitz der Stadt.

Die Stadt miete im laufenden Geschäft auch dezentral Wohnungen an, sagte Schlapeit-Beck. Doch bei den derzeit höheren Flüchtlingszahlen reiche dies nicht aus. So gehe es auch um die Schaffung von größeren Einheiten. Schlapeit-Beck stellte im Sozialausschuss neben dem Neubau weitere Projekte vor:

  • Im Gebäude Breslauer Straße 1 (ehemaliges Rechnungsprüfungsamt) leben bereits 26 Flüchtlinge
  • Im ehemaligen Gebäude der Voigt-Realschule, Bürgerstraße 15, soll nach der Notunterkunft für Studenten nun eine Flüchtlings-Notunterkunft entstehen
  • Im Maschmühlenweg 139 b sollen in der Kita Elisabeth-Heimpel-Haus bis April Wohnungen für fünf Familien entstehen.
  • Mit dem Bauverein Hann. Münden wird eine Vereinbarung für die Unterbringung von Flüchtlingen vorbereitet
  • Eine Unterbringung von Flüchtlingen in der Stadt Goslar ist aufgrund der derzeitigen Spannungen im dortigen Landkreis wieder etwas in den Hintergrund gerückt
  • In der Großen Breite 10 in Weende sollen bis Ende Januar zwei Büroetagen in ein Wohnheim umgebaut werden.
  • Die Stadt möchte zudem gerne Räume im IWF-Komplex, Nonnenstieg 72, anmieten. Hier  müssen sich jedoch zuvor Käufer und Verkäufer einig werden, was sich derzeit schwierig gestaltet.
  • Schließlich erwägt die Stadt sogar den Bau einer weiteren Gemeinschaftsunterkunft an der Jheringstraße an der Ostseite des Stadtfriedhofs.

Auf eine Anfrage der Grünen, warum bislang nur ein Flüchtling von der Stadt im Landkreis untergebracht wurde, antwortete Schlapeit-Beck, bislang sei auf die Wünsche der Flüchtlinge Rücksicht genommen worden, die Göttingen nicht verlassen wollten. Dieses Prinzip der Freiwilligkeit werde künftig nicht mehr durchzuhalten sein.

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Dreigeschossige Gebäude
Foto: Hier soll bis Mitte 2015 ein Flüchtlingsheim entstehen: Baugrundstück auf den Göttinger Zietenterrassen.

Während einer Sondersitzung des Sozialausschusses am Dienstag, 27. Januar, will die Stadtverwaltung Einzelheiten zum geplanten Flüchtlingsheim auf den Zietenterrassen vorstellen. Die Veranstaltung, die um 18 Uhr im ASC-Sportzentrum, August-Schütte-Platz 1, beginnt, richtet sich insbesondere auch an die Anwohner, die auf den geplanten Bau kontrovers reagiert hatten.

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