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Zietenterrassen: 200 Besucher beim Tag der offenen Tür

„Ich hoffe, Sie sind Vorbild für andere Stadtteile“ Zietenterrassen: 200 Besucher beim Tag der offenen Tür

Bei einem Tag der offenen Tür hat die Initiative „Runder Tisch Zieten“ der Nachbarschaft das neue Flüchtlingswohnheim auf den Zietenterrassen vorgestellt. Das Interesse war groß: Rund 200 Besucher kamen, um sich zu informieren und eine Musterwohnung anzuschauen.

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Herzlich Willkommen in mehreren Sprachen: Treffen der Kulturen auf den Zietenterrassen.

Quelle: Heller

Geismar. Die Initiative habe sich gebildet, um ein gutes Zusammenleben zwischen den Bürgern auf den Zietenterrassen zu gestalten und den Flüchtlingen das Einleben zu erleichtern, sagte Sprecherin Jacqueline Jürgenliemk. Mehr als 100 Menschen hätten sich gemeldet, um ehrenamtliche Hilfe anzubieten – „eine großartige Zahl“.

 
Es sei mehr als beeindruckend, mit welcher Freude und Anteilnahme die Eröffnung des Gebäudes begleitet werde, sagte Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck: „Ich hoffe, Sie sind Vorbild für andere Stadtteile.“

 
Derzeit leben bereits rund 30 Flüchtlinge in der Unterkunft.  Die Wohnungen für 180 Flüchtlinge sollen Anfang Oktober vollständig belegt sein. Doch bis Januar seien noch rund 900 weitere Flüchtlinge neu aufzunehmen, erklärte Schlapeit-Beck.  Deshalb suche die Stadt für das kommende Jahr zwei weitere Flächen, um dort Flüchtlingsunterkünfte nach dem Modell auf den Zietenterrassen zu errichten. Dort selbst werde es aber kein weiteres Wohnheim geben.

 
Für die fünf Wohlfahrtsverbände, die zusammen die gemeinnützige Betreibergesellschaft Bonveno gegründet haben, sprach Volker Bullwinkel, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Göttingen. Bei der Betreiberschaft habe es einen in Niedersachsen einmaligen Zusammenschluss der Wohlfahrtsverbände gegeben, so Bullwinkel. Neben dem Paritätischen sind noch die Arbeiterwohlfahrt, die Caritas, die Diakonie und das Deutsche Rote Kreuz an Bord.

 
Ohne den Runden Tisch und die Ehrenamtlichen hätte die schwierige Anfangsphase auf der Baustelle gar nicht bewältigte werden können, lobte die Leiterin der Unterkunft, Bettina Briesemeister. Geismars Ortsbürgermeister Thomas Harms (Grüne) wünschte den Betreibern und dem Runden Tisch einen langen Atem bei der Flüchtlingsintegration.

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