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Göttinger Zeitreise: Wandel in 1950er Jahren

Filme und Fotos gesucht Göttinger Zeitreise: Wandel in 1950er Jahren

Zeitreise des Göttinger Tageblattes, Stadtarchivs und Städtischen Museums: Für die Geschichtswerkstatt gehen täglich Aufnahmen aus den Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ein. Die Bilder zeigen, wie sich das Gesicht der Stadt Göttingen und ihrer Ortsteile vor allem seit den 1950er Jahren verändert hat.

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1959: Die Bauarbeiten am Weender Tor werden abgeschlossen.

Quelle: Städtisches Museum

Fast explosionsartig war die Einwohnerzahl der Universitätsstadt nach Ende des Zweiten Weltkriegs von 50 000 auf 80 000 Menschen angestiegen. Unter anderem fanden zahlreiche Zwangsumgesiedelte und Flüchtlinge in Göttingen eine neue Heimat. Wohnraum wurde knapp, Krankenhausbetten waren Mangelware. Der Individualverkehr – auch vor dem Alten Rathaus und in den übrigen Straßen der Innenstadt – hatte sich verdoppelt. Die Stadt begann zu bauen. Allein im Jahr 1954 entstanden insgesamt 723 Wohnungen, unter anderem auf dem Hagenberg.

Als erster Klinikneubau in Göttingen wurde 1955 auf dem freien Feld die Universitätsklinik für Psychische und Nervenkrankheiten errichtet. 1959 legte das Land den Grundstein für ein Studentendorf an der Gutenbergstraße. Die Stadt erweiterte Straßen. So wurde 1959 etwa der Umbau des Weender Tors abgeschlossen. Noch stand statt einer Ampelanlage ein Verkehrspolizist auf der Kreuzung und regelte den Verkehr.

Fotos und Filme an die Redaktion Göttinger Tageblatt, Dransfelder Straße 1, 37079 Göttingen.

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