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Minigolf und Flipper: Freizeit in den 60er Jahren

Wochenendvergnügen in Mantel und Krawatte Minigolf und Flipper: Freizeit in den 60er Jahren

Minigolf auf den Schillerwiesen, Spitzenfußball im Maschpark, Spielautomaten in den Gaststätten: Auch in den 60er Jahren wollte man sich in seiner Freizeit amüsieren. Seit 1956 mussten Arbeitnehmer nur noch fünf Tage in der Woche arbeiten.

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Minigolf in Anzug und in Petticoat: Sonntäglicher Familienausflug auf die Schillerwiesen in den 60er Jahren.

Quelle: Städtisches Museum

Mitte der 60er Jahre wurde die Arbeitszeit auf 40 Stunden pro Woche gesenkt. So blieb nun auch Zeit für die angenehmen Dinge des Lebens: Sportfans zog es in den Maschpark. Göttingen 05 stand in den Spielzeiten 66/67 und 67/68 als Regionalliga-Nord-Vertreter kurz vor dem Aufstieg in die erste Bundesliga, trat unter anderem gegen Nottingham Forest oder die Thailändische Nationalmannschaft an und sorgte für ausverkaufte Ränge.

Familien amüsierten sich gern beim Minigolf auf den Schillerwiesen – natürlich standesgemäß gekleidet: Die Herren in Krawatte und Jacket, die Damen in Kleidern und Röcken. Und auch wenn die Zahl der Kriegsdienstverweigerer zu dieser Zeit anstieg, so erfreuten sich doch auch Spielautomaten, bei denen mit einem Plastikgewehr gefeuert wurde, ebenso großer Beliebtheit bei den Jugendlichen, wie Flipperautomaten.

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