Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Tageblatt-Dokumentation wird am Sonntag, 12 Uhr, bei Matinee im Sterntheater erstmals gezeigt

Filmpremiere Tageblatt-Dokumentation wird am Sonntag, 12 Uhr, bei Matinee im Sterntheater erstmals gezeigt

Die Aufnahmen, die in der Dokumentation „Die 50er Jahre in Göttingen“ zu sehen sind, beweisen es: Nicht nur die Zeit des Zweiten Weltkrieges, auch die Jahre danach veränderten vieles in Göttingen. Der Film wird am Sonntag, 26. September, erstmals öffentlich gezeigt.

Voriger Artikel
Johannes Heesters den Rücken eingerieben
Nächster Artikel
Von der Reithalle zum größten Kino Göttingens

Jazz und ein kühles Bier: Schon damals fanden im Kaiser-Wilhelm-Park regelmäßig Konzerte statt.

Quelle: Koch

Zu sehen gibt es unter anderem die großen städtebaulichen Veränderungen der Zeit: Das Gänseliesel blickt auf einen Busbahnhof, auf dem Bahnhofsvorplatz weichen die von vielen Göttingern heiß geliebten Palmen neuen Parkplätzen, und an der vergrößerten Kreuzung am Weender Tor ragen die ersten Hochhäuser in die Luft. Der Wunsch nach Mobilität, der Bevölkerungszuwachs in der Stadt und das Bedürfnis nach neuem Luxus wirkten sich in diesen Jahren offensichtlich auf das Stadtbild aus. Doch längst nicht jedes Rad wurde in den 50er Jahren neu erfunden, wie Aufnahmen zeigen. Wie schon Jahrzehnte zuvor und bis heute tummeln sich fröhliche Kinder in den Sommerferien im Ferienlager auf der Stolle, gehen gemeinsam schwimmen und wandern, richten „Lagerwettkämpfe“ im Weitsprung und anderen Sportarten aus und schreiben „Post an Mutti“.

Wie Generationen vor und nach ihnen flanieren Spaziergänger bei schönem Wetter über den Stadtwall, und auch die Ausflugsziele für den freien Sonntagnachmittag klingen heute noch bekannt: Da gibt es den Kaiser-Wilhelm-Park mit den regelmäßig stattfindenden Konzerten und den Rohns, wo in den 50er Jahren reger Betrieb im Gasthaus herrschte. Diese und viele andere Dinge mehr sind heute Teil der Göttinger Identität – und sie waren es auch in den 50er Jahren schon.

Unter anderem aus Bildern und Filmen, die die Umgestaltung des Stadtbildes, aber auch die unverwechselbaren Plätze in und um Göttingen zeigen, hat das Tageblatt einen Film zusammengestellt. Fotos und Videomaterial stammen dabei zu einem großen Teil aus den Privatarchiven der Leser des Tageblattes. Diese ergänzen „Die 50er Jahre in Göttingen“ um Aufnahmen aus den Beständen der regionalen Archive.

Der Film „Die 50er Jahre in Göttingen“ wird am Sonntag, 26. September, im Rahmen einer Matinee im Stern-Filmtheater, Sternstraße 7, erstmals öffentlich aufgeführt. Karten für die um 12 Uhr beginnenden Veranstaltung gibt es bis Freitag, 24. September, 16 Uhr, in der Geschäftsstelle des Tageblattes in Göttingen, Jüdenstraße 13c. Danach sind die Tickets zum Preis von 2,50 Euro im Stern-Filmtheater, Sternstraße 7 erhältlich. Auch am Tag der Premiere können noch Karten erworben werden. Sie werden an der Tageskasse des Sternkinos vor Beginn der Veranstaltung angeboten. Am Premierentag wird auch erstmalig die DVD erhältlich sein, die neben dem Film „Die 50er Jahre in Göttingen“ auch Bonusmaterial enthält. Sie wird zudem ab Montag, 27. September, zum Preis von 14,90 Euro in den Tageblatt-Geschäftsstellen angeboten.

Von Nadine Eckermann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Göttinger Zeitreise
Bilder der Woche vom 14. bis 20. Oktober 2017