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Brasilianer sind die wahren Weltmeister

Grill-Serie, Folge 20 Brasilianer sind die wahren Weltmeister

Fisch, Fleisch oder Fenchel? Hauptsache Feuer, denn es ist Grillsaison. Würstchen und Steaks sind die Klassiker der deutschen Grillkultur, aber es geht auch anders: Das Tageblatt hat Profi- und Hobbyköchen ihre Lieblingsrezepte entlockt. Heute bereitet der Mündener SPD-Landtagsabgeordnete Ronald Schminke Porterhouse-Steaks zu.

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Zehn Minuten reichen: Grillmeister Ronald Schminke.

Quelle: Pförtner

Münden. Ich mag es immer ein bisschen XXL“, sagt Ronald Schminke. Ein bisschen Gemüse und ein bisschen Salat ist nicht seine Welt. Der Mündener SPD-Landtagsabgeordnete ist bekannt dafür, dass er Wurst und Fleisch selbst herstellt – von eigenen Rindern, die das ganze Jahr über am Weserufer grasen. Auf Dienstreisen mit einem Ausschuss nimmt er immer eine Kostprobe als Gastgeschenk mit. Auf den Grill gehört für ihn ein ordentliches Stück Fleisch, ein Porterhouse-Steak. Dazu gibt es Peker (Kartoffeln), französische Dips, Salat und Baguette.

Die T-Bone-Steaks stammen von Schminkes eigenen Rindern. Der Gimter bevorzugt die französische Fleischrasse Limousin mit besonders fein marmoriertem, kurzfaserigem Fleisch. „Wenn schon, dann auch etwas richtig Gutes“, findet der Hobby-Tierhalter. Derzeit hält er zwei junge Limousins und ein Angus-Rind auf seiner Weide – Ene, Mene und Muh. „Sie werden höchstens zwei Jahre alt, deshalb sind die Steaks auch nicht ganz so groß, aber das Fleisch ist zarter“, so Schminke.

T-Bone-Steaks haben ihren Namen vom T-förmigen Knochen und werden aus dem Roastbeef bis zur Hochrippe geschnitten. Eine Zeit lang von 2002 bis 2005 waren sie wegen der BSE-Rinderseuche verboten. Der Grill muss richtig heiß sein, die Kohlen schon weiß, dann reichen für die Drei-Zentimeter-Steaks zehn Minuten, und das Fleisch ist innen noch saftig und zart. Gewürzt wird hinterher nur mit Pfeffer und Salz.

Zu den Steaks passt eine Peker, eine halbierte Kartoffel, die auf einem Blech im Ofen gegart wird, Kartoffeln und Blech bestrichen mit Olivenöl und ein bisschen Salz. Neben Baguettes und frischem Salat gibt es Dips aus der französischen Heimat von Schminkes Frau Annie. Dazu gehören rote Paprika, Pepperoni und ein Pfund Tomaten sowie Schmand, saure Sahne und Frischkäse. Aus dem Garten kommen je nach Geschmack frische Kräuter wie Dill, Estragon und Pimpernelle hinzu.

Auf den Geschmack ist Schminke bei einer Reise nach Andalusien gekommen – bei riesigen spanischen T-Bone-Steaks. „Das habe ich nicht alleine geschafft.“ Trotzdem sind für ihn die Brasilianer die „wahren Weltmeister“, sowohl im Fußball wie beim Steak-Grillen. „Das kommt vom besonderen Gras, das ist einfach besser.“

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