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„Sau lecker“: Wildschwein am Spieß

Grill-Serie, Teil 23 „Sau lecker“: Wildschwein am Spieß

Fisch, Fleisch oder Fenchel? Hauptsache Feuer, denn es ist Grillsaison. Würstchen und Steaks sind die Klassiker der deutschen Grillkultur, aber es geht auch anders: Das Tageblatt hat Profi- und Hobbyköchen ihre Lieblingsrezepte entlockt. Heute bereitet Torsten Knüdel ein ganzes Wildschwein auf dem Buchenholzfeuer zu.

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Für den großen Hunger: Torsten Knüdel grillt ganze Wildschweine für Gesellschaften.

Quelle: Walliser

Göttingen. Torsten Knüdel macht keine halben Sachen. Bei ihm kommt das Schwein ganz auf den Grill Marke Eigenbau.

„Die Wildschweine stammen aus der heimischen Jagd“, sagt Knüdel, der als Jäger die Tiere selbst schießt. Zwischen 30 und 55 Kilogramm wiegen die Tiere, wenn sie auf den Grill kommen. „Von so einem Wildschwein können zwischen 30 bis 60 Personen lecker essen“, sagt Knüdel, der, wenn er sich nicht um die Schweine kümmern muss, als Bezirksschornsteinfeger arbeitet. Er grillt die Schweine meist auf Bestellung – bei Vereinsfeiern oder großen Familienfesten.

Abgeschwartet und aufgespießt: Es folgt die Marinade.

Quelle: Pförtner

„Das Wildschwein wird abgeschwartet, Kopf und Beine  werden ausgelöst“, beschreibt der Seeburger seine Arbeit. Dann wird das Schwein aufgespießt  und am Spieß fixiert. Nun kann das Schwein von innen mit einer Marinade eingestrichen und anschließend mit feinem Binderdraht wieder verschlossen werden. Für die selbst kreierte Marinade verwendet Knüdel Senf, Pfeffer, Salz, „Edelgewürze“, Kondensmilch und trockenen Rotwein. Von außen schneidet Knüdel das Fleisch über kreuz mit einem scharfen Messer ein. „Die übrige Marinade wird in das Fleisch einmassiert bis alle Schnittstellen verschlossen sind“, erklärt er. Das Wildschwein wird nun komplett in Alufolie eingewickelt und mit einem Drahtgeflecht befestigt, damit die Folie beim Grillen nicht abfällt.

Jetzt beginnt der für den Geschmack wichtige Teil der Vorbereitung: Die Marinade muss für rund zwölf Stunden gekühlt bei vier Grad in das Wildschwein einziehen. Zeit für Knüdel, sich auszuruhen und sich auf das Grillen am nächsten Tag vorzubereiten. Für Knüdel ist sein Angebot eine perfekte Möglichkeit, das Wildbret zu verwerten und zu vermarkten. Rund fünf Stunden, je nach Größe des Schweins, wird das Wildschwein am nächsten Tag über dem offenen Buchenholzfeuer gegrillt. Ein kleiner Elektromotor übernimmt das gleichmäßige Drehen. Als Beilagen serviert Knüdel Bandnudeln, Krautsalat, Kartoffel- oder Nudelsalat. „Eine leckere Pilzsoße und Roggenbrötchen runden die Sache ab. Sau lecker“, meint Knüdel.

Abgeschnitten: Nach fünf Stunden ist das Fleisch gut.

Quelle: Walliser
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