Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Der 1. Tag: Jühnde

Kathi geht-Blog Der 1. Tag: Jühnde

Heute war Starttag, der 1. Juni 2015, auf den ich seit Monaten hin gefiebert habe. Die ersten Monate noch im Rolli sitzend, hoffend auf den Moment, dass ich doch Göttingen zu Fuß umrunden kann. Und ich kann! Es geht! Kathi geht! Unfassbar aufgeregt machte ich mich auf den Weg zur O-R-T Filiale im Maschmühlenweg 47 und traf dort auf alle Betreuer und Unterstützer, die den Start zu etwas besonderem gemacht haben.

Nächster Artikel
Der 2. Tag: Friedland

Kathi und Susi sind in Jühnde angekommen.

Quelle: EF

"KALLE", das Maskottchen von Kimbu hatte ich umklammert und hörte gespannt auf die Worte, die mir alle liebevoll mit auf den Weg gaben. Der Scheck von der Commerzbank, den mir Herr Schramm und Herr Nickel überreichten, den wollte ich am liebsten sofort zur Bank bringen, aber jetzt erst einmal starten. Dann ging es endlich los.

 

Drei Mitarbeiter von O-R-T, meine Freundin Susi und ich sind über einen roten Teppich unter Applaus auf den Weg geschickt worden. Erst war es recht still, aber dann plauderten wir munter durcheinander. Nach ein paar Kilometern haben wir uns von den drei Mitläufern verabschiedet und dann sind Susi und ich weiter gelaufen und haben lachend gewettet, wann wir uns verlaufen. Sie meinen sicher, auf dem Weg nach Jühnde kann man sich nicht verlaufen?! Man kann, in dem Fall, Frau(en) kann das.

Fotos: EF

Zur Bildergalerie

Nachdem wir in Mengershausen unsere erste Pause eingelegt hatten und das Café, was wir ansteuerten, leider heute Ruhetag hatte, sind wir recht zügig weiter gelaufen. Wir haben dort Unterstützung von Susanne und ihrer Rhodesian Ridgeback Dame "Amy" bekommen und sind weiter marschiert. Die Leute haben uns echt merkwürdig angeschaut, drei Mädels mit einem großem Hund, mit merkwürdiger Sportkleidung, was die wohl hier machen? Man sieht ja nicht, dass eine von ihnen eine inkomplette Querschnittlähmung hat.

 

Nach einigen Kilometer schickten uns Susanne und "Amy" wieder allein weiter, und wir waren guter Dinge, die letzten sieben Kilometer schaffen wir locker. Über die Feldmark in ein Waldstück und da war es passiert, irgendwas passte nicht mehr. Wir liefen fleißig weiter, denn schließlich wartete der Bürgermeister von Jühnde Herr Bode auf uns. Und wir liefen und schwitzten und wussten, dass etwas schief gegangen sein musste.

 

Da trafen wir "Jonas", er verrichtete dort seine Arbeit und war zu Recht verwirrt über diese zwei verrückten Frauen, die durch den Wald liefen. Dank Jonas wurden wir wieder zum richtigen Weg gebracht und konnten lachend unsere Tour fortsetzen. An wunderschönen Kühen vorbei, kamen wir in Jühnde an und Herr Bode, seine Frau, Herr Paffenholz, Herr und Frau Harryhausen und ein weiterer Bürger von Jühnde begrüßte uns, dann wurde uns die Bio-Energie Anlage vorgestellt.

 

Ich durfte selbst die seltsamsten Fragen, die mir immer auf der Seele brannten, stellen und sie wurden genau beantwortet. Der Bürgermeister Herr Bode sagte dann einen Satz, der mich in den nächsten Wochen immer wieder begleiten wird. Ich und Jühnde haben etwas wichtiges gemeinsam: Beide blicken weit in die Zukunft. Und er hat so Recht, was dieser Ort auf die Beine gestellt hat ist zukunftsweisend, genau wie mein Projekt! Ich hoffe, ich lerne noch mehr so tolle Menschen kennen. Am Mittwoch, 10 Uhr, geht es weiter nach Friedland! Ihr Friedländer, ich freue mich auf euch! Eure Kathi 

Nächster Artikel
Schauspieler-Casting im Göttinger „Kauf Park“