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Tageblatt-Tier-Geschichten im Jahresrückblick 2014

Katzenwanderung und Froschkonzert Tageblatt-Tier-Geschichten im Jahresrückblick 2014

Tierischer Jahresrückblick: Auch Säugetiere, Vögel und Reptilien haben 2014 im Tageblatt für Schlagzeilen gesorgt.

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Quelle: EF

Göttingen. So meldeten die Niedersächsischen Landesforsten im Februar, dass im Bereich des Forstamtes Münden ein Luchsweibchen mit zwei Jungtieren umherstreife. In Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Luchsprojektes Harz gelang es, einen Jungluchs in eine Falle zu locken. Das Tier wurde mit einer Ohrmarke gekennzeichnet und wieder in die Freiheit entlassen.

„Hündin Nora rettet Meerschwein“ hieß es Anfang April im Tageblatt. Der Vierbeiner aus Eddigehausen fand beim Waldspaziergang zwei tote Meerschweinchen. Noras Frauchen informierte die Polizei. Beamte sahen an der Fundstelle nach – und entdeckten ein weiteres, noch höchst lebendiges Tier.

Zu einer Falkenrettung rückten Göttinger Berufsfeuerwehrleute im Mai aus: Während einer Turmführung war das Tier im Nordturm der Johanniskirche gesichtet worden. Der Weg in die Freiheit wurde dem Falken durch Gitter an Schallluken versperrt. Dort hatte er sich festgekrallt. Die Feuerwehrmänner fingen den Greifvogel ein, trugen ihn hinunter vor die Kirche und ließen ihn frei.

Im Juni gemachte ein Teichfrosch Schlagzeilen. In seinem Gewässer in einem privaten Garten in Geismar quakte er so laut, dass die Nachbarn nicht schlafen konnten. Gegen Pläne, das gesetzlich geschützte Tierchen umzusiedeln, legte die Untere Naturschutzbehörde ein Veto ein und empfahl Teichbesitzern und Nachbarn, gemeinsam nach einer anderen Lösung zu suchen.

Schreck beim Spaziergang in der südlichen Göttinger Feldmark im September: Vor den Augen einer Hundehaltern schlängelte sich ein etwa anderthalb Meter langes Reptil durch das Gras. Das Tageblatt befragte anhand eines Fotos Schlangenexperten. Die waren sich nicht einig. Einer tippte auf eine Schwarze Rattennatter, der zweite hielt eine sehr dunkle Amurnatter für möglich. Da das Tier allerdings nicht eingefangen und bestimmt werden konnte, blieb all dies nur Spekulation. Ebenfalls im September machte Ollie von sich reden – ein Hund, der aus Northeim entwischte, in den Metronom einstieg und dort als Schwarzfahrer erwischt wurde. Hund und Herrchen wurden wieder zusammengebracht.

Obwohl sie während des Urlaubs ihrer Halterin mit dem Auto zu ihrer 25 Kilometer entfernten Pflegestelle gebracht wurde, fand Katze Polly, nachdem sie ausgerissen war, im Oktober den Weg zurück nach Sattenhausen. Für befragte Wissenschaftler ein Rätsel. Schließlich konnte der Vierbeiner nicht über Geruchsspuren zurückfinden.

Im November sorgte die Freiwillige Feuerwehr Nörten-Hardenberg dafür, dass ein Schwan eine zweite Chance bekam. Der verletzte Jungvogel war unter einer Hochspannungsleitung gefunden worden. Nach seiner Bergung durch die Feuerwehr kam er in die Obhut der Nabu-Vogelpflegestation Göttingen.

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Tierische Bilder von Lesern des Göttinger Tageblatts

Regelmäßig sind auf der Tierseite im Göttinger Tageblatt Bilder von felligen, gefiederten oder schuppigen Weggefährten der Leser zu sehen. Möchten auch Sie uns ein Foto schicken? Senden Sie ihr Bild per Mail an tierisch@goettinger-tageblatt.de.

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