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Das Kirchenjahr

Thema des Tages Das Kirchenjahr

Das neue Jahr beginnt am Wochenende – und zwar das neue Kirchenjahr. Es fängt mit der Adventszeit deutlich früher an als das Kalenderjahr.

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Prozession durch Göttingen

Quelle: Hinzmann

Im christlichen Jahreskreis werden grundlegende Themen des Lebens und Glaubens in den Blick genommen. Das geschieht in einer festgelegten Abfolge, die sich teilweise an das Naturjahr anlehnt. Ein Blick von Jörn Barke auf die wichtigsten Stationen.

 

Das Ende des Kirchenjahres: Gerade am Ende des Kirchenjahres im November gibt es gleich einige konfessionelle Unterschiede. In der evangelischen und katholischen Kirche steht jedoch, während die Blätter fallen und die Natur zur Ruhe kommt, das gleiche Thema im Mittelpunkt: das Gedenken an die Toten.

Gerade am Ende des Kirchenjahres im November gibt es gleich einige konfessionelle Unterschiede. In der evangelischen und katholischen Kirche steht jedoch, während die Blätter fallen und die Natur zur Ruhe kommt, das gleiche Thema im Mittelpunkt: das Gedenken an die Toten.

 

Konfessionelle Unterschiede

Das Kirchenjahr der evangelischen und der katholischen Kirche ist nicht in allen Punkten identisch. Die beiden Konfessionen haben im Lauf der Zeit einige Besonderheiten herausgebildet. Nur bei den Katholiken gibt es etwa das Fronleichnamsfest, das in den Mai oder Juni fällt. Die alte Bezeichnung Fronleichnam bedeutet übersetzt lebendiger Leib des Herrn.
Bei dem Fest feiern die Katholiken die Gegenwart Jesu in der Gestalt des für das Abendmahl gewandelten Brotes. Es wird bei Prozessionen in einer Monstranz – einem Schaugefäß – mitgeführt. Durch die Prozessionen tragen die Katholiken ihren Glauben in die Öffentlichkeit.
In der evangelischen Kirche gibt es den Reformationstag am 31. Oktober. Mit diesem Tag erinnert die evangelisch-lutherische Kirche an die Veröffentlichung der 95 Thesen durch Martin Luther am 31. Oktober 1517, mit denen er kirchliche Missstände  anprangern, die mittelalterliche Kirche reformieren und zum Kern des Evangeliums zurückführen wollte. Als Folge kam es zu der von Luther zunächst nicht beabsichtigten Bildung der evangelischen Kirche, die sich von der katholischen Kirche trennte. Der Gedenktag wird auch als Gelegenheit zur evangelischen Selbstbesinnung verstanden.

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