Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Der perfekte Apfelkuchen

Thema des Tages Der perfekte Apfelkuchen

Dieser Duft. Zimt, gebackene Äpfel, gebräunter Zucker. So riecht der Herbst in Südniedersachsen – zumindest in einigen Küchen. Zurzeit fallen in den Gärten und an den Wegen die Äpfel von den Bäumen. Zeit für ein Stück selbstgebackenen Apfelkuchen.

Voriger Artikel
Noch 150 Umzüge und ein Wappen
Nächster Artikel
Göttingen und die Welt von oben
Quelle: r

Hetjershausen. „Ach, in der Vorweihnachtszeit werden das schon mal 170 Stollen, die ich so backe“, erzählt Marianne Schmidt beiläufig, während sie Äpfel schält. 170? „Ja, aber da sind auch Kleine dabei“. Marianne Schmidt bäckt mit Leidenschaft. Für Veranstaltungen des Verschönerungsvereins, für den sie sich engagiert, für den Klönnachmittag, das Adventssingen und viele andere Veranstaltungen. So wie Annika Dilchert, die aber meint, dass ihre Freundin Marianne die begeisterte Hobbybäckerin ist. Beide Frauen haben für das Tageblatt ihre Lieblings-Apfelkuchenrezepte herausgesucht und zeigen, wie er gelingt, der perfekte, saftige, süße, säuerliche Genuss der Saison.

Blechkuchen und Torte

„Ich war heute morgen drüben bei meinen Eltern im Garten und habe die Äpfel aufgelesen“, sagt Schmidt. Die gebürtige Hetjershäuserin verwendet gerne Fallobst für ihre Kuchen. Dilchert hat sich für eine gedeckte Apfeltorte entschieden, Schmidt für einen Blechkuchen mit Quark-Öl-Teig.

Die Dilchertsche Torte besteht aus einem Mürbeteig, den die gebürtige Schwedin ausrollt und daraus einen Boden nebst Rand in einer Springform fertigt. Die mit Zimt und Zucker aromatisierten Äpfel gibt sie darauf, dann wird der restliche Teig zu einem Deckel ausgerollt. Etwa eine Stunde muss der Kuchen backen.

Inzwischen hat Schmidt ein Backblech mit hellem Öl gefettet, den Teig knetet sie per Hand und gibt ihn auf das Blech. Mit dicken Apfelscheiben belegt, Zimt und Zucker drauf und schon geht es ab in den Ofen. Der Blechkuchen ist bereits nach 20 Minuten goldgelb gebacken. Die Kuchen verströmen diesen Duft, bei dem man sich sofort an die eigene Kindheit erinnert.

Rustikaler oder für die Kaffeetafel

Beide Kuchen, so Schmidt, könne man als Blechkuchen oder in der Springform als Torte backen. „Für die Blech-Variante einfach die Zutaten-Menge verdoppeln, das passt für alle Kuchen“, sagt sie. Und: „Blechkuchen wirkt ja immer etwas rustikaler, die Tortenform passt besser auf eine Kaffeetafel“. Saftig, wunderbar aromatisch und damit unwiderstehlich sind beide Varianten. Nur ausgerechnet Schmidts Mann, der kann dazu „Nein“ sagen. Denn: „Mein Mann, der mag keinen Apfelkuchen“, sagt Schmidt.

 

Marianne Schmidts Blechkuchen:

Aus 230gr ausgepressten Quark, 9 El Milch, 9 El Öl, 100 gr Zucker, 1 Vanillezucker, 1 P Salz, 450 gr Mehl und 1x Backpulver einen Teig anrühren. Auf ein geöltes Backblech geben, Apfelstückchen darauf verteilen, Zimt und Zucker darüber streuen. Bei 160 Grad etwa 20 Minuten backen.

 

Annika Dilcherts gedeckter Apfelkuchen:

300gr Mehl, 200gr Butter, 125gr Zucker und 1 Ei zu einem Mürbeteig verkneten, kalt stellen. Acht Äpfel in dünne Scheiben schneiden, mit Zitonensaft, 3 EL Zucker und Zimt mischen. Einen Teil des Teigs in eine gefettete Sprinform geben, Boden und Rand formen, mit Semmelbröseln bestreuen. Abwechselnd Äpfel und Semmelbrösel schichten, letzte Schicht: Brösel. Restteig zu einem Deckel ausrollen und mit der Gabel Löcher hineinstechen. Bei 170 Grad eine Stunde backen. Nach 40 Mintren mit Eigelb bestreichen. Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben.

 

 

Marcus Bremers Belgier

Marcus Bremers Belgier

Quelle: r

Marcus Bremer empfiehlt „Belgischer Apfelkuchen“: 150gr weiche Butter, 4 Eier, 20 ml Eierlikör, 1 Prise Salz, 1 Messerspitze Backpulver, 150gr Mehl und 150gr Zucker zu einem Teig verarbeiten. Dazu die Butter schmelzen und wieder abkühlen lassen, Eier Zucker, Likör und Salz schaumig schlagen, Butter Backpulver und Mehl untermischen. Für die Füllung 625gr Äpfel in dünne Scheiben schneiden, 400gr davon unter den Teig heben, in die Form geben und die restlichen Äpfel darauf verteilen. Bei 200 Grad 45 Minuten backen. Aus 1 El Puderzucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 80 Gramm Sahne und 80 ml Eierlikör eine Eierlikörsahne aufschlagen. Damit und – wie Marcus Bremer – mit selbstgemachten Honig-Lavendel-Eis servieren.

 

 

Männer mögen Crumble

Stephan Kazmaiers Empfehlung

Apfel-Rosmarin-Crumble aus dem Thermomix: Auch für Männer, die sonst eher selten backen, gibt es eine Apfelkuchen-Lösung: Apfel-Rosmarin-Crumble (mit Zimt-Zabaglione) aus dem Thermomix. Laut Kazmaier auch „für Anfänger“: 

1 Zweig Rosmarin, 100gr Haselnüsse, 100gr Butter, 100gr Zucker, 100gr Mehl, 100gr Mandeln gehobelt, 1 Prise Zimt.

Apfelmischung: 50gr Zucker, 1 Vanilleschote (Mark), 800gr Äpfel geviertelt, 50gr Butterflöckchen.

Rosmarinnadeln im Mixer auf Stufe 9 zerkleinern, Haselnüsse zugeben und auf Stufe 7 zerkleinern. Butter, Zucker, Mehl, Mandeln und Zimt zugeben und auf Stufe 6 zu Streuseln verarbeiten. Backofen auf 180 Grad vorheizen und eine Auflaufform einfetten. Zucker und Vanillemark im Mixer mischen, Äpfel zugeben und auf Stufe 4 zerkleinern, dann 5 Minuten auf 100 Grad erhitzen. Mischung in die Form geben, Streusel darauf geben und bei 180 Grad knapp eine halbe Stunde backen.

 

Christian Henzes Crumble

Äpfel klein schneiden mit Schale in Auflaufform geben, Vanillezucker drüberstreuen. Streusel aus 100gr Butter, 100gr Mehl und 100gr Zucker kneten, über die Äpfel geben. 20 Minuten bei 200 Grad backen.

 

Tom Schmidts Crumble

300 gr Mehl, 200 gr Zucker, eine Prise Salz und 200 gr kalte Butter im Mixer mischen. Eiswasser Löffelweise zugeben bis ein krümelbarer Teig entsteht. 1,5 Kilo  Äpfel schälen und in große Stücke schneiden. In ein wenig Wasser mit viel Zucker garen (nach Geschmack Zimt, Rosinen, Mandelstifte, Rum, Calvados oder Whisky dazugeben) und einkochen lassen. Äpfel in eine Auflaufform geben, mit den Streuseln bedecken und mit braunem Zucker und Butterflocken bestreuen. Bei 200 Grad backen bis die Streusel goldbraun sind. Mit Vanilleeis oder Sahne servieren.

 

Alexandra Ottes Nuss-Apfelkuchen

Alexandra Ottes Nuss-Apfelkuchen

Quelle: r

Alex Ottes Apfelkuchen mit karamellisierten Walnüssen:  250 gr Mehl, 250 gr Zucker, 1 Prise Salz, 1 Ei, 1 EL kaltes Wasser und 125 gr Butter in kleine Stückchen in eine Rührschüssel geben. „Erst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen zu einem glatten Mürbeteig verkneten“, so die Tageblatt-Leserin. Den Teig 30 Minuten kalt stellen. Springform fetten und mit Mehl ausstäuben. Mürbeteig ausrollen und die Form damit auslegen. Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen, dann 20 Minuten kalt stellen. 1,2 Kilo Apfel in Spalten schneiden. Mit Zitronensaft und 1 Päckchen Vanillin-Zucker mischen. 300 gr Schmand, 5 Eier, 125 gr  Zucker, 1 Vanillin-Zucker, 4 El Calvados und 20 gr Stärke mit den Schneebesen gut verrühren. Teigboden mit Paniermehl bestreuen, die Hälfte der Äpfel darauf verteilen und etwa 1/3 Schmandguss darübergießen. Restliche Äpfel daraufgeben und den übrigen Guss zugießen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 35 Minuten backen.

150 gr Walnusskerne grob hacken. 50 gr Sahne, 50 g Butter und 50 g Zucker aufkochen und vom Herd nehmen. Nüsse unterheben und abkühlen lassen. Walnüsse nach 35 Minuten auf dem Kuchen verteilen. Bei reduzierter Hitze (175 Grad) weitere 25 bis 30 Minuten backen. Dazu schmeckt Schlagsahne oder wenn warm serviert, gutes Vanilleeis.

 

Forsthaus Rote Warte

Birgit Behre

Quelle: Richter

Die Chefin des Hausen, Birgit Behre, verrät uns ihr Lieblingsrezept; den für einen „Apfelkuchen Martha“ :

500 gr Mehl, 250 gr Zucker,  250 gr Butter, 1x Backpulver, 1 Ei und 2 EL geschlagener Sahne (Quark oder Yoghurt) miteinander verkneten,  so dass Krümel entstehen. 2/3 der Teigkrümel in eine gefettete Springform drücken und mit 2 EL gemahlenen Nüssen bestreuen, dann mit den  Apfelspalten belegen. Den restlichen Teig darüber krümeln, mit Vanillinzucker bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad eine Stunde auf unterer Schiene backen. Nach dem Abkühlen Puderzucker darüber sieben. Schmeckt am besten mit Schlagsahne.

 

 

Birgit Behres „Martha“

Duderstadt. Im Forsthaus Rote Warte wird selbstgebackener Kuchen angeboten. Die Chefin des Hausen, Birgit Behre,  verrät uns ihr Lieblingsrezept; den für einen „Apfelkuchen Martha“:

500 gr Mehl, 250 gr Zucker,  250 gr Butter, 1 Backpulver, 1 Ei und 2 EL geschlagener Sahne (Quark oder Yoghurt) miteinander verkneten,  so dass Krümel entstehen. 2/3 der Teigkrümel in eine gefettete Springform drücken und mit 2 EL gemahlenen Nüssen bestreuen, dann mit den  Apfelspalten belegen. Den restlichen Teig darüber krümeln, mit Vanillinzucker bestreuen.Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad eine Stunde auf unterer Schiene backen. Nach dem Abkühlen Puderzucker darüber sieben. Schmeckt am besten mit Schlagsahne.

 

 

Olga Waterkamps "fluffiger“ Apfelkuchen

Olga Waterkamps Apfelkuchen

Quelle: r

Olga Waterkamp: „Dieses ist  ein super leckeres Rezept. Easy und raffiniert, zergeht auf der Zunge und ist fluffig“:

Aus 250 gr Zucker, 250 gr Mehl, 3 Eier, 1 Tl Backpulver, 1 Vanillezucker, 250 gr Butter und  6 Tropfen  Bittermandelaroma den Teig rühren.

Drei Äpfel,  1 Spritzer Zitrone, und 1 Schnapsglas Likör vermengen. Die Hälfte des Teiges in die Form geben, die Äpfel darauf verteilen und aus den restlichen Teig darauf geben. Bei 180 Grad 60 Minuten lang backen.

Michael Volz' Göttinger Apfelkuchen

Michael Volz empfiehlt diesen Apeflkuchen:

250 gr Mehl, 125 g Butter, 65 g Zucker und 1 Ei mit dem Rührgerät zu einem Mürbeteig verkneten, den Boden einer gefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Springform damit bedecken und einen kleinen Rand hoch ziehen. Volz: „Der Teig darf ruhig etwas bröselig – wie Streusel sein.

1 Kilo Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In einen Topf geben, mit Zimt und braunem Zucker bestreuen und den Saft einer halben Zitrone zufügen. Dünsten, bis die Äpfel leicht weich sind. Eventuell zu viel gezogene Flüssigkeit entfernen und die Apfelmasse auf dem Mürbeteig verteilen. Aus 500 gr Magerquark, 2 Eiern, 2 EL Stärkemehl, 2 EL Zucker und Abrieb einer Biozitrone eine Quarkmasse rühren und auf den Äpfeln verteilen. Noch ein Tipp vom Hobby-Konditor: Zum Verfeinern eine halbe Packung Vanillepuddingpulver in die Quarkmasse rühren.

Anschließend 100 gr gemahlene Nüsse, 6 EL Zucker und 80 gr Butter verrühren und so lange Mehl dazu geben (etwa  50 g) bis Streusel entstehen. Diese auf dem Kuchen verteilen. Bei  180 Grad Umluft etwa 40 Minuten backen. Schmeckt warm besonders lecker.

 

Soris Ibacetas Apfel-Baiser

Soris Ibacetas Apfel-Baiser

Quelle: r

Sori Ibaceta und ihre Familie lieben Apfelkuchen mit Baiser: Hier das Rezept: Aus 4 Eiern, 2 Tassen Zucker, 3 Tassen Mehl, 1 Tasse Öl. 1 Tasse Mineralwasser, 1 Backpulver und Zitronenaroma einen Teig mischen. Auf einem hohen Blech verteilen. Apfelscheiben mit Zimt und Zucker vermischen, auf den Teig verteilen. 4 Eiweiß mit 3 Esslöffeln Zucker steif schlagen und über den Äpfeln verteilen. Bei 180 Grad 30 Minuten backen.

 

Kerstin Skiba-Hunkels „Apfel-Mandel-Tarte“:

Aus 200 gr Mehl, 100 gr Zucker, 1 Vanillin-Zucker, 1 Prise Salz,  50 gr gemahlenen Mandeln, 100 gr Butter und 1 Ei einen Teig kneten und in eine gefettete, mit Mehl ausgestäubte Tarteform geben und kalt stellen. Aus 200 gr Mascarpone, 75 gr Zucker, 1 Vanillin-Zucker und drei Eier eine Masse rühren. 750 gr Apfel vierteln, Teig mit Nougatcreme bestreichen und Äpfel darauf verteilen. Guss darauf geben, mit Mandelblättern bestreuen und bei 175 Grad knapp eine Stunde backen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Diemardener sammeln gemeinsam Fallobst
Einige der Helfer bei der Apfelernte.

Apfelernte-Tag als Dorfaktion: Vereint haben am Sonnabend Diemardener auf einer alten Streuobstwiese und in Privatgärten Äpfel geerntet. Ihr Lohn: frischer Öko-Saft für den Eigenverbrauch, Spaß an der gemeinsamen Aktion und Geld für Projekte des Heimatvereins.

mehr
Der Wochenrückblick vom 3. bis 9. Dezember 2016