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Umbau zum Weender Naturfreibad im Zeitplan

Freibadpause Umbau zum Weender Naturfreibad im Zeitplan

 In der diesjährigen Göttinger Badesaison fehlt das Weender Freibad. Doch derzeit spricht alles dafür, dass das umgebaute und stark modernisierte Bad in der kommenden Saison wieder dabei ist.

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 In der diesjährigen Göttinger Badesaison fehlt das Weender Freibad. Doch derzeit spricht alles dafür, dass das umgebaute und stark modernisierte Bad in der kommenden Saison wieder dabei ist.

Quelle: Mischke

Weende. „Die Arbeiten sind im Plan“, erklären Gabriele Zander und Brigitte Beckmann vom Förderverein Freibad Weende. Genaueres weiß der Vorsitzende des Fördervereins, Eberhard Gramsch. Derzeit wird vor allem an der Technik des biologischen Wasserreinigungssystems gearbeitet, in erster Linie an dem Leitungssystem.

Das kleine Klärwerk, in dem Pflanzen über verschiedene biologische Prozesse das Badewasser reinigen und keimfrei halten, ähnelt in seiner Funktionsweise der Anlage im Naturerlebnisbad Grone, dessen Badewasserkreislauf ebenfalls über eine Pflanzenkläranlage verfügt. Die Anlage im Weender Freibad, an der Nordwestecke des Geländes gelegen, wird allerdings deutlich kleiner sein – nicht nur, weil das Schwimmbecken in Weende mit seinen vier 50-Meter-Bahnn kleiner sein wird, sondern vor allem deswegen, „weil die Technik in der Zwischenzeit weiter verbessert worden ist“, erläutert Gramsch.

Fortschritte gibt es auch bei der Umsetzung der Idee, das Freibadgelände außerhalb der Badesaison als Parkanlage nutzen zu können. Auch aus rechtlichen Gründen müssen dann die Schwimmbecken abgetrennt und gesichert werden. Der Förderverein hat mittlerweile mobile Sperreinrichtungen gefunden, die von jedermann und nicht nur von Bauarbeitern innerhalb von 15 bis 20 Minuten auf- und abgebaut werden können.

Fit für den 65. Sommer

Settmarshausen. Noch nicht geöffnet ist das kleine Freibad Settmarshausen. Damit die Eröffnung am Sonnabend, 17. Juni, reibungslos vonstatten geht, treffen sich am Sonnabend, 27. Mai, Helfer aus dem Ort, um das Bad für die diesjährige Freibadsaison fitzumachen. Treffen zur gemeinschaftlichen Arbeit ist um 9 Uhr. Wer bis zur Mittagszeit durchhält, wird mit Bratwurst und Kaltgetränk belohnt. Am Sonnabend, 27. Mai, soll das Settmarshäuser Freibad am Hagenweg mit seinem neun mal 25 Meter großen Becken in Betrieb und damit in seinen 65. Sommer gehen. Es wird vom Sportverein TSV ehrenamtlich betrieben und bewirtschaftet. Vereinsmitglieder stellen die  Bademeister, betreiben die Kantine und machen sauber. Die Gemeinde Rosdorf gibt einen Zuschuss zum laufenden Betrieb.  hein

Das Gebäude des früheren Freibadeingangs an der Südseite sind längst verschwunden, den Südeingang soll es allerdings weiter geben, erklärt Gramsch. Dazu soll ein Nordeingang kommen, um das wiedererstandene Freibad besser an die dort gelegenen Sportanlagen des SC Weende anzubinden.

Der besseren Anbindung von interessierten Gruppen an die entsprechenden Angebote dient auch ein weiteres Vorhaben: Das Jugendzentrum, derzeit noch am Weender Klosterpark angesiedelt, soll umziehen. Das Jugendzentrum soll im Erdgeschoss des SCW-Gebäudes an der Südostecke des Freibadgeländes unterkommen.

Derzeit sieht es auf dem Freibadgelände sehr nach unübersichtlichem Baustellengewusel aus. In den nächsten Wochen aber, erklärt Fördervereinschef Grams, wird auch von außen sichtbar sein, was dort entsteht: „Demnächst lassen wir ein großes Bauschild aufstellen.“

Fertig und betriebsbereit sein soll das neue alte Weender Freibad zum Beginn der Badesaison 2018. Dennoch soll auch danach noch weitergebaut werden. Erst zum November 2018 wird das neue Funktiongebäude mit Sanitäranlagen und anderen Einrichtungen an der Hannoverschen Straße fertiggestellt.

Und auch eine kleine Gastronomie soll es wieder geben, erklärt Gramsch. Getreu nach dem Motto „kein Freibad ohne Pommes“.

Große Freibäder in der Region

Erstes richtiges Badewochenende / Freibad am Brauweg wird 90 Jahre alt

Zwar fällt das Weender Freibad in dieser Badesaison 2017 aus, die anderen Göttinger Freibäder und weitere in der Umgebung sind bereits seit zwei Wochen in Betrieb. Sonnabend und Sonntag werden mit Temperaturen von mehr als 30 Grad zum voraussichtlich ersten großen Badewochenende in Stadt und Region.

Dementsprechend bereiten sich die Göttinger Freibäder bereits für Sonnabend auf einen ersten großen Ansturm vor. „Jetzt kommt das erste Wochenende, an dem hier so richtig was los sein wird“, sagt Andreas Schepper, Badeaufsicht im Naturerlebnisbad Grone . Seit Beginn der diesjährigen Badesaison seien vielleicht 1500 Badegäste gekommen, bilanzierte Schepper am Freitagmittag, als dich das Groner Bad aber bereits zu füllen begann.

Ähnlich zögerlich habe die Badesaison auch im Freibad am Brauweg begonnen, sagt Aufsicht Torben Herbst. Aber auch dieser Angestellte der Göttinger Sport und Freizeit GmbH rechnet mit einer Gästeflut am Sonnabend und erst recht am Sonntag, für den temperaturen von bis zu 33 Grad für Südniedersachsen vorausgesagt werden.

Beide Bäder bieten vielen Gästen Platz. Das Freibad am Brauweg, das in diesem Jahr 90 Jahre alt wird und damit das älteste Freibad der Stadt ist, wartet mit einem Kombi-Becken für Springer und Schwimmer, einem 20 mal 50 Meter großen Schwimmerbecken und zwei Nichtschwimmerbecken auf. Kleiner, aber immer noch groß genug ist das Naturerlebnisbad Grone am Greitweg mit seinen zwei Badebereichen. In beiden Freibädern kostet der Eintritt 3,50 Euro für Erwachsene.

Und wenn die beiden großen Göttinger Bäder nicht reichen, gibt es ja auch noch die größeren und kleineren Freibäder außerhab der Stadtgrenzen. Nur den berühmten Katzensprung entfernt ist das Rosdorfer Freibad . Mit 50-Meter-Sportbecken, einem eigenen Sprungbecken, Planschbecken und 8000 Quadratmeter großen Liegefläche gehört es zu den größeren Freibädern der Region. Besonderheit: Durch die kräftige Solar-Heizanlage ist das Wasser im Rosdorfer Bad wärmer als anderswo. Eintritt: 3,40 Euro.

Ähnlich groß wie das Rosdorfer Bad ist das Ratsburgbad Reyershausen mit einem Sport- und zwei kleineren Becken. Die Erwachsenen-Tageskarte kostet hier 2,80 Euro. Im Erlebnisbad Dransfeld mit Sportbecken mit Sprungbereich, Erlebnisbecken und Kleinkinder-/Planschbecken kostet die Einzelkarte drei Euro. Weitere größere Freibäder gibt es in Hann. Münden ( Hochbad an der Fulda , Eintritt 3,40 Euro) und in Duderstadt (Eintritt 3,50 Euro). Die Besonderheit hier: Wenn das Thermometer um 14 Uhr mehr als 30 Grad anzeigt, bleibt das Bad bis zum Sonnenuntergang geöffnet.  hein

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