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Inklusion und 1000 neue Polizisten

Was die Kandidaten umsetzen wollen Inklusion und 1000 neue Polizisten

Am 15. Oktober wird ein neuer Landtag gewählt. 36 Kandidaten treten in fünf Wahlkreisen in der Region an. Wir haben gefragt, was sie als erstes umsetzen wollen. Hier die auf Twitter-Länge reduzierten Antworten zu den Themen: 1. Schulpolitik. 2. Innere Sicherheit. 3. Digitalisierung.

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Inklusion in der Schule: Viele Parteien wollen das Thema weiter voranbringen.

Quelle: dpa

Duderstadt/Northeim. Die Antworten der Kandidaten im Wahlkreis 15, Duderstadt:

Thomas Ehbrecht (CDU):

1. Gute Schulpolitik beginnt im Kindergarten. Kindergartenbesuch wird kostenlos! Hätte SPD nicht blockiert, wäre das schon ab 01.01.18 Realität

2. NDS liegt dank rot-grün in Spitzengruppe bei Wohnungseinbrüchen. Es wird mehr Polizisten & sichtbare Polizeipräsenz im ländlichen Raum geben

3. Ausbau Breitbandversorgung/mobile Daten für unsere Region existentiell. Keine Bevorzugung der Städte. Gigasachsen muss bis 2022 Realität sein.

Doris Glahn (SPD):

1. Mehr Studienplätze für Lehrer, Schulgeldfreiheit in der Ausbildung sozialer Berufe sowie gebührenfreie Schülerbeförderung Sek.II umsetzen.

2. Mehr Stellen im Polizeidienst schaffen, in Ausrüstung von Polizei und SEK investieren und modernisieren, Beförderungschancen verbessern.

3. Förderung der flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet, auch in ländlichen Regionen, in EDV Ausstattung an Schulen investieren.

Marie Kollenrott (Grüne):

1. Von der Unterrichtsversorgung und besseren Bezahlung bis zur Inklusion und der dritten Kraft an den Kitas. Wir haben beim Thema Bildung noch viel vor!

2. Das neue Polizeigesetz wurde wegen der vorgezogenen Wahl nicht beschlossen. Wir brauchen ein liberales Gesetz für bürgernahe Polizei und Transparenz.

3. Wir brauchen zügigen Breitbandausbau auf dem Land, mehr Hot-Spots für freies W-Lan und einen besseren Zugang zum Wissen unserer Unis im Netz.

Stine Rummel-Strebelow (Die Linke):

1. Um dem Problem des Lehrermangels zu begegnen, muss über Möglichkeiten des Quereinstiegs für anderweitig Ausgebildete in den Lehrerberuf nachgedacht werden.

2. Wir streben eine bürgernahe Polizeiarbeit an, welche durch Bereichskontaktbeamte gewährleistet wurde. Diese wurden in letzter Zeit immer stärker eingespart

3. Beim Breitband-Ausbau sollen Strahlungsschäden durch Netze erforscht und risikoarme Varianten genutzt werden. Beachtung sollte derlei bei Schulnetzen finden.

Dietmar Ehbrecht (Freie Wähler):

1. Verbesserung der Unterrichtsversorgung aller Schulformen, mehr Lehrer ausbilden und einstellen. Bundesweite Bildungsstandards. Mehr Ganztagsschulen.

2. Polizei bedarfsgerecht ausrüsten und personell verstärken, dann mehr Präsenz zeigen. Die Justiz muss ebenso gestärkt werden.

3. Verstärkte Investitionen für schnelles Internet für jeden Haushalt, für die Betriebe und alle Bildungseinrichtungen (Gigabit-Offensive).

Keine Antwort gaben Holger Bernd (FDP) und Sebastian Guth (AfD).

Die Antworten der Kandidaten im Wahlkreis 18, Northeim:

Lukas Seidel (CDU):

1. Ich setze mich dafür ein, dass die Unterrichtsversorgung in Niedersachsen flächendeckend ansteigen wird.

2. Es sollen wieder mehr Polizeibeamte bei der Polizei in Niedersachsen eingesetzt werden.

3. Wir müssen dafür sorgen, dass es bis zum Ende der Legislatur keine weißen Flecken beim Breitbandausbau mehr gibt.

Frauke Heiligenstadt (SPD):

1. Wir wollen das Schulgeld für soziale Berufsausbildungen, die Gebühren für die Meisterausbildung und die Fahrtkosten für Schüler der Oberstufe übernehmen.

2. Wir werden weitere 1.000 Polizisten einstellen und die Ausstattung des SEK modernisieren.

3. Flächendeckenden Breitbandausbau vorantreiben: Bis 2025 werden wir mit Glasfaserkabeln Übertragungsgeschwindigkeiten von 1000Mbit/s im Land realisieren.

Marion Villmar-Doebeling (FDP):

1. Schulfrieden und ein sofortiges Ende des Unterrichtsausfalls durch Unterrichtsgarantie an allen Schulen, Inklusion auch mit Förderschulen.

2. Die Sicherheitslage erfordert maßvolles Nachsteuern: 1000 zusätzliche Stellen für Polizisten, 10 Prozent mehr Richter und Staatsanwälte.

3. An allen Schulen: Niedersächsische Bildungscloud, Landesinitiative n-21, Lehrerfortbildung voranbringen, Breitband, WLAN, mobile Endgeräte.

Maximilian Koch (Grüne):

1. Ganztagsbetreuung mit pädagogischen Fachkräften ausstatten. Mehr Fachkräfte um die Inklusion konsequent fortsetzen zu können.

2. Verbesserung der sächlichen und technischen Ausstattung der Polizei.

Entlastung der Polizei von Verwaltungstätigkeiten.

3. Landesweit eine 100% Versorgung mit mindestens 30Mb/s und in allen öffentlichen Einrichtungen und Innenstädten freien Zugang zum WLAN!

Maik Schmitz (AfD):

1. Radikalinklusion Beenden. Lernbehinderte, geistig behinderte und verhaltensgestörte Schüler müssen zwingend an Förderschulen unterrichtet werden.

2. Die Schäden der illegalen Grenzöffnung seit 2015 weitest möglich reduzieren. Eine härtere Gangart gegen „Clans“ und Parallel Gesellschaften ist erforderlich.

3. Digitalisierung und Fortschritt: Ich möchte auf die Bremse treten. Der Erhalt des Bargeldes ist wichtig. Ich halte nichts vom gläsernen Menschen auf Chipkarte.

Sarah Müller (Die Partei):

1. Ich möchte unser Bildungssystem ganz schnell und effizient noch weiter runterwirtschaften, um es dann komplett neu aufzubauen.

2. Die Bundeswehr im Inneren einzusetzen, ist gerade trendy. Die Soldaten können dann zum Beispiel ältere Damen sicher zum Bäcker begleiten.

3. Zuerst sollten wir Christian Lindners umfassendes Digitalwissen in eine künstliche Intelligenz überführen. Dann sind wir für alles gerüstet.

Keine Antwort gab Kai Tietze (Die Linke)

Von Britta Bielefeld

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