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Julius Burghardt mag die Göttinger Atmosphäre

Studentenleben 2015 Julius Burghardt mag die Göttinger Atmosphäre

Im Moment arbeitet Julius Burghardt an seiner Masterarbeit. „Da bin ich viel in der Bibliothek“, sagt der Student. Neben dem Studium an der Georg-August-Universität organisiert der 25-Jährige einen interreligiösen Dialog.

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Julius Burghardt

Quelle: EF

Göttingen. „Ich habe mich schon in der Schule sehr für Geschichte und andere Völker interessiert“, sagt Burghardt. Die Wahl der Studienfächer Geschichte und Religionswissenschaften sei da naheliegend gewesen. Ursprünglich wollte er seinen Master in Geschichte machen, wählte dann aber doch Religionswissenschaften. „Ich bin selbst nicht übermäßig religiös, aber die Thematik interessiert mich einfach“, erzählt der Student über seine Entscheidung.

So beschäftigte er sich in seinem Studium auch mit der Religion in der japanischen Kultur. Um sich stärker mit diesem Thema auseinanderzusetzen verbrachte er einen Auslandsaufenthalt an einem Forschungszentrum in Kyoto. Die Sprache lerne er immer noch. „Ich versuche, jeden Tag etwas zu machen, es ist ja nicht die einfachste Sprache“, so der 25-Jährige. Seine Masterarbeit schreibt er zur Kommerzialisierung des Buddhismus. Dort behandelt er zum Beispiel die Frage, was zur Vermarktung religiöser Symbole wie etwa der Buddha-Figuren führt.

Während seines Bachelor-Studiums habe er für die Campuszeitung „Augusta“ geschrieben. Zeitweise war er auch Redaktionsleiter. Neben seiner Masterarbeit organisiert er ein Forum für interreligiösen Dialog. Angehörige unterschiedlicher Religionen und Experten halten dort Vorträge zu diversen Glaubensrichtungen. 

Abseits seiner umfangreichen Aktivitäten ist er auch gern in den Göttinger Bars unterwegs. „Die Diva-Lounge find' ich super. Die haben ein Riesen-Whiskey-Angebot und viele Cocktails“, urteilt Burghardt.

Ursprünglich stammt der 25-Jährige aus Wittmund in Ostfriesland. Göttingen schätzt er vor allem wegen der studentischen Prägung. Sie gebe der Stadt eine abwechslungsreiche und weltoffene Atmosphäre. „Zum Studieren ist Göttingen echt eine Spitzenstadt“, so Burghardts Einschätzung. Seine Zukunft sei noch recht offen. „Aber es herrscht schon ein bisschen Aufbruchstimmung.“ Deshalb werde es wohl Zeit für eine neue Umgebung.

Von Finn Lieske

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