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RCDS kritisiert Uni-Präsidium

Streit um Auftritt von Chris Tall RCDS kritisiert Uni-Präsidium

Zu dem Streit um das Engagement des Comedians Chris Tall hat sich am Freitag auch der Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) geäußert. „Wir brauchen an der Uni keine puritanische Humorpolizei.", sagte RCDS-Vorsitzender Henrik Wärner.

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Darf er das? Comedian Chris Tall

Quelle: dpa

Göttingen. „Außerdem haben sich die lautesten Kritiker von Chris Tall offensichtlich am wenigsten mit seinem Programm auseinander gesetzt." Darüber hinaus liegen dem RCDS nach eigenen Angaben Informationen über ein Treffen von Universitätspräsidium und dem AStA der Universität Göttingen vor. Dieses Treffen soll das Präsidium dazu genutzt haben, Druck auf den AStA auszuüben, um das geplante Programm von Chris Tall zu beeinflussen. Der AStA hat den Comedian für einen Auftritt im Januar 2016 engagiert.

 

„Dieses Vorgehen des Präsidiums ist absolut inakzeptabel. Hier wird versucht, indirekt in die Kunstfreiheit von Chris Tall einzugreifen. Das offenbart ein fragwürdiges Rechtsverständnis und beweist, dass an der Uni inzwischen ein humorfeindliches und antiliberales Klima herrscht.“, so Öffentlichkeitsreferent Lukas Voß.

 

Darüber hinaus herrsche seitens der Studierenden ein gewaltiges Interesse an der Veranstaltung. Wieder einmal zeige sich, dass bei den linken Gruppen die Akzeptanz des breiten Willens der Studierendenschaft nur in den Grenzen des eigenen Weltbildes vorhanden sei. Man werde sich dafür einsetzen, dass die Veranstaltung wie ursprünglich geplant und ohne programmatische Einschränkungen stattfinden werde, so der RCDS in einer Mitteilung.

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Streit um Auftritt von Chris Tall
Der geplante Auftritt von Chris Tall in Göttingen ist umstritten.

Eine geplante Veranstaltung des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Universität Göttingen hat heftige Kritik ausgelöst. Professoren, AStA-Mitglieder und Oppositionsvertreter kritisieren die Einladung des Comedians „Chris Tall“, der mit Witzen über Minderheiten polarisiert.

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