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Studentenleben 2015: Sabine Auscher wohnt in Goslar

Von der Küste nach Göttingen Studentenleben 2015: Sabine Auscher wohnt in Goslar

Als Angehörige der dänischen Minderheit in Deutschland wuchs Sabine Auscher zweisprachig auf. Skandinavistik als Studienfach zu wählen war daher naheliegend. Da es das Studienfach in Deutschland nur an wenigen Universitäten gibt, kam die 26-Jährige an die Georg-August-Universität.

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Sabine Auscher

Quelle: ef

Göttingen. „Außerdem ist Göttingen nicht ganz so weit weg von der Küste“, sagt Auscher. Ursprünglich stammt sie aus einem kleinen Ort bei Husum. Wegen ihrer Zugehörigkeit zur Minderheit der dänischen Südschleswiger besuchte sie einen dänischen Kindergarten und eine dänische Schule. „Jetzt habe ich das dänische und das deutsche Abitur“, so die 26-Jährige. Aufgrund des gleichwertigen Unterrichts in beiden Sprachen sei das möglich.

„Ich habe schon immer gern gelesen und Sprachen schnell gelernt“, sagt Auscher. Deshalb habe sie sich für das Fach Skandinavistik in Kombination mit Englisch als zweitem Fach entschieden. In diesem Wintersemester beginnt sie ihren Master in diesen Fächern. Neben Dänisch habe sie im Studium auch Norwegisch gelernt. Am Skandinavischen Seminar schätzt sie vor allem die familiäre Atmosphäre: „Es ist alles ein bisschen lockerer“.

Seit ihrem dritten Semester wohnt sie aus privaten Gründen in Goslar und pendelt jeden Tag mit der Bahn. „Die Anbindung ist perfekt“, so Auscher. Außerdem könne sie während der Fahrt Texte für die Seminare lesen. Während ihres Bachelor-Studiums sei sie auch einmal mit dem Europäischen Freiwilligendienst in Irland gewesen. „Um mein Englisch aufzupolieren“, sagt die Studentin. Ihre Lieblingsländer seien aber, passend zum Studium, Dänemark und Norwegen. „Und nach Island möchte ich gern nochmal“.

In ihrer Freizeit ist Auscher sportlich unterwegs. Im Verein LAV 07 Bad Harzburg läuft sie 100 und 200 Meter. „Cross-Läufe finde ich auch toll“, erzählt Auscher. Für ihre berufliche Zukunft kann sie sich mehrere Möglichkeiten vorstellen: „Vielleicht bei einer Zeitung oder in der Kommunikationsabteilung eines Unternehmens“, um dort als Redakteurin  oder Pressereferentin tätig zu sein.

Von Finn Lieske

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