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Tipps für den Studienstart in Göttingen

Tipps fürs Studium Tipps für den Studienstart in Göttingen

Pünktlich zum Unistart in Göttingen stellt das Tageblatt ein umfangreiches Dossier zusammen. Unter gturl.de/unistartgoe und unter #unistartgoe lesen Sie fortwährend neue Tipps für Studenten in Göttingen.

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Mensa am Turm: Die kleine Mensa auf dem Gelände an der Goßlerstraße 12b ist beliebt.

Quelle: Hinzmann
  • ZESS

An der Zentralen Einrichtung für Sprachen und Schlüsselqualifikationen (Zess) der Universität gibt es ein vielfältiges Angebot an Kursen und Workshops, die nicht nur Credits, sondern auch eine Abwechslung vom Studienfach bieten. Angeboten werden verschiedene Sprachkurse, aber auch sogenannte Selbstkompetenzen, Medien-, Sozial- und Führungskompetenzen. Zu diesen zählen Kurse wie Journalistische Praxis, Konfliktlösung und Kooperation und Wirtschaftsethik ( zess.uni-goettingen.de).

  • Ausflüge ins Göttinger Umland

Nicht nur die Stadt selbst hat einiges zu bieten, auch die Umgebung Göttingens hält einige Ausflugsziele bereit. Hier ist eine keine Auswahl von Ausflugszielen.

Harz: Mit dem Semesterticket erreichen Studierende Orte im Harz per Bahn, zum Beispiel Herzberg oder Wernigerode. Wer gern wandert, sollte auf jeden Fall einen Tagesausflug in den Harz machen und vielleicht sogar auf den Brocken wandern.

Burg Plesse: Wem die Zugfahrt in den Harz zu lang ist, der kann auch direkt von der Göttinger Innenstadt aus starten. Die Burg Plesse liegt östlich des Göttinger Ortsteils Bovenden. Von der Anhöhe und besonders dem großen Turm aus können Besucher das gesamte Umland überblicken.

Burgruine Hardenberg: Ebenfalls ein Relikt aus alter Zeit ist die Ruine der Burg Hardenberg. Östlich von Nörten-Hardenberg gelegen muss der Weg zu ihr nicht unbedingt zu Fuß zurückgelegt werden. Der Ort liegt schließlich nur eine Bahnstation von Göttingen entfernt. Für Interessierte gibt es auch Führungen durch das Innere der Burg.

Goslar: Die Weltkulturerbe-Stadt am Harz bietet eine historische Altstadt und eine lange Geschichte. Ihre Wurzeln reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück. Besonders zur Weihnachtszeit ist der Weihnachtsmarkt in der Goslarer Innenstadt einen Besuch wert. Der Markt beginnt am 25. November.

Northeimer Seenplatte: Die ehemaligen Kiesgruben dienen heute als naturnahes Freizeitareal. Die renaturierten Teiche eignen sich unter anderem zum Surfen, Boot fahren und Angeln. An den Uferstränden können sich Besucher Sonnen. Auch Spazierengehen und Vögel beobachten sind an der Northeimer Seenplatte möglich. Northeim ist ebenfalls bequem mit dem Semesterticket zu erreichen .

 

  •   Tipps fürs Studium: Schwimmen und Saunieren

Mit dem Herbst endet auch die Badesaison und die Freibäder öffnen erst im nächsten Frühjahr wieder. Aber auch im Winter gibt es Alternativen zur heimischen Badewanne. Mit dem Angebot in Göttingen kommen nicht nur Schwimmer auf ihre Kosten.

Badeparadies Eiswiese: Schwimmbecken, beheiztes Außenbecken, zwei Rutschen und mehrere Whirlpools bietet das Badeparadies Eiswiese. Zusätzlich verfügt die Anlage über eine Saunalandschaft mit fünf Saunen, zwei Dampfsaunen, einem Sanarium und einer mit Holz befeuerten Sauna. Ruheräume und ein Außenschwimmbecken mit Thermalsole sorgen für Entspannung zwischen den Saunagängen. Mit ihrem Angebot ist die Eiswiese auch im Winter ein Ort zum Entspannen und Schwimmen. Angrenzend an das Badeparadies Eiswiese liegt die Walkemühle. Ihr Angebot reicht von Massagen über Krankengymnastik bis hin zu Kosmetik. Adresse: Windausweg 60. Nähere Informationen unter badeparadies.de.

Hochschulsport: Neben Fitnesscenter und Sportkursen betreibt der Hochschulsport auch eine Schwimmhalle mit angeschlossener Sauna. Die Schwimmhalle bietet eine 25 Meter lange Bahn mit Sprungturm. Der Saunabereich besteht aus einer Farblichtsauna, einer finnischen Sauna und einem großen Ruheraum. Zweimal in der Woche werden Mitternachtsschwimmen und Dampfsaunagänge angeboten. Daneben lockt der Hochschulsport mit günstigem Eintritt. Adresse: Sprangerweg 2. Nähere Informationen unter hochschulsport.uni-goettinge.de.

Luisenhaller Badehaus: Europas einzige Pfannensaline fördert und verkauft nicht nur Salz, sondern betreibt auch ein Solebad. Neben einem Natursolebad, bei dem der Körper dank des hohen Salzgehalts nahezu Schwerelos wird, sind unter anderem ein Dampfbad und Inhalationen Teil des Angebots. Adresse: Greitweg 48. Nähere Informationen unter siedesalz.de. fl

  • Sport in Göttingen

Sport ist für viele Studierende eine wichtige Ergänzung des Studienalltags. Doch wie neben Vorlesungen, Seminaren und Lernen noch zum Sportverein gehen? Die Lösung für Göttinger Studierende ist der Hochschulsport. Für einen geringen monatlichen Beitrag können sie Mitglied werden und das umfangreiche Angebot nutzen.

Wer schon immer mal Jugger, Indischen Kathak Tanz oder Indoor Cycling ausprobieren wollte, kann das beim Hochschulsport tun. Für traditionellere Sportler sind auch Sportarten wie Tennis, Fußball oder Handball im Angebot.

Für Kraftsport, Functional Training und Cardio-Sport ist neben dem Hochschulsport das Fitness- und Gesundheitszentrum (FIZ) der Universität zuständig. Die Räume des Fitness-Centers sind mit diversen Hanteln und Geräten für das Krafttraining, Crosstrainern, Ergometern, Laufbändern und einem gesonderten Bereich für das Functional Training ausgestattet. Personal Training und Beratungen gehören ebenfalls zum Angebot.

Für Kletterinteressierte bietet das zum Unisport gehörende „Roxx“, die passende Umgebung. Seilklettern und Boulder gehören zum Angebot des Kletterzentrums. Alle Angebote des Hochschulsports sind im Internet unter hochschulsport.uni-goettingen.de verfügbar. 

Abseits des Hochschulsports bietet Göttingen aber noch andere interessante Sportangebote. So zum Beispiel den Göttinger Paddler-Club. Kanupolo, Kanurennsport und Kanuwandern hat der Verein im Repertoire. Mitglieder haben schon bei deutscher und europäischer Meisterschaft Gold gewonnen.

Sport kann man in Göttingen aber nicht nur selbst betreiben. Einige Vereine der Stadt sind in Landes- und Bundesliga vertreten. Ihre Heimspiele sollte man als Sportinteressierter besucht haben.

1. SC Göttingen 05: In der Landesliga Braunschweig vertritt der 1. SC Göttingen 05 die Stadt. Die Schwarzen-Gelben bestreiten ihr nächstes Heimspiel am Sonntag, 23. Oktober um 14.30 Uhr im Maschpark.

SVG 07 Göttingen: In der Oberliga Niedersachsen vertreten die ersten Herren die Stadt im Fußball. Momentan liegen sie dort auf dem zweiten Platz. Ihr nächstes Heimspiel ist am Sonntag, 15. November, gegen den SSV Jeddeloh.

BG Göttingen: Basketball auf Bundesliga-Niveau bieten die „Veilchen“ aus Göttingen. Für Fans des Sports in jedem Fall einen Besuch wert. Ihr nächstes Heimspiel ist am Freitag, 6. Februar, gegen Phoenix Hagen.

TSC Schwarz Gold Göttingen: Der Tanzsportverein aus Göttingen tritt in der ersten Bundesliga an. Das A-Team ist drittbeste Mannschaft in Deutschland und gehört damit zum Bundeskader. Abseits des Leistungssportes bietet der Verein Interessierten die Möglichkeit, bei freien Trainings mitzumachen. Das nächste ist am Freitag, 6. November, im Saal des ASC Clubhauses, Danziger Straße 21. fl

  • Auslandsaufenthalte mit Erasmus planen

Nicht nur Studierende, die eine Sprache studieren, haben die Möglichkeit, im Studium ins Ausland zu gehen. Mit dem Erasmus-Programm der Europäischen Union werden alle Studierenden gefördert, die einen Aufenthalt an einer der Partneruniversitäten im europäischen Ausland planen. Dazu können sich Studierende bei der Abteilung Studium International der Georg-August-Universität informieren.

Das Wintersemester eignet sich besonders für ein Auslandssemester, denn in vielen Ländern beginnen die Vorlesungen einen Monat früher als in Deutschland. Der Beginn des Sommersemesters im Ausland überschneidet sich dann häufig mit den letzten Vorlesungswochen und der Klausurphase in Göttingen.

Vor dem Aufenthalt müssen Studenten sich an ihrer Fakultät auf einen Platz bewerben. Werden sie angenommen, erstellen sie zusammen mit ihrem zuständigen Erasmus-Koordinator ein vorläufiges Learning Agreement. In diesem Lernvertrag werden die Kurse, die an der Gastuniversität belegt werden, und die Module, für die die Kurse angerechnet werden sollen, eingetragen.

Dank der ECTS-Punkte, mit denen der Arbeitsaufwand für Seminare und Vorlesungen bewertet wird, können Noten ohne Probleme in Deutschland angerechnet werden. Mehr Informationen unter uni-goettingen.de.

  • Ausgehen in Göttingen

Diversität gibt es in Göttingen nicht nur an der Universität. Nach vollendetem Lernpensum wartet die Stadt mit einer Vielzahl von Bars, Kneipen und Clubs auf. Hier seht ihr eine Auswahl.

Café Botanik: Der Name lässt es zwar nicht vermuten, aber auch dort kann man Abends das eine oder andere Bier trinken. Die Speisekarte hält persische Spezialitäten, kleine Snacks und warme Gerichte parat, auch vegetarisch. Besonders schön im Sommer: Der großzügige Außenbereich. Adresse: Untere Klarspüle 1b.

EinsB: Der Club sorgt mit unterschiedlichen Partys für Abwechslung. Auch Studentenpartys gibt es regelmäßig. Adresse: Nikolaistraße 1b.

Esprit: Eine Vielzahl von Cocktails gibt es im Esprit in schicker Umgebung. Neben Standard-Cocktails sorgen Eigenkreationen für Abwechslung auf der Karte. Auch ein Blick auf die Speisekarte lohnt sich. Adresse: Lange Geismar Straße 19.

Exil: Wer auf Rock steht, ist im Exil richtig. Der Club bedient unterschiedliche Genres. Von Blues über Punk bis Heavy Metal ist alles dabei. Adresse: Weender Landstraße 5..

Hemingway: Direkt an der Uni gelegen bietet das Hemingway neben Cocktails auch libanesische Spezialitäten. Feiern oder Essen, im Hemingway geht beides. Adresse: Weender Landstraße 46.

Irish Pub: Sieht aus, wie es sich für einen Pub gehört. Dunkles Holz, lange Theke, gemütliche Atmosphäre inklusive Biergarten. Zu trinken gibt es neben Guinness, Bier und Cider auch diverse Whiskeysorten. Deren Geschmack und Eigenschaften werden übrigens auf der Karte umfangreich erklärt. Adresse: Mühlenstraße 4.

Mr. Jones: Cocktails und eine umfangreiche Speisekarte mit Fingerfood, Burgern und vielem mehr. Aktionstage und Happy-Hour schonen den Geldbeutel. Adresse: Goethe Allee 8.

Nautibar: Noch gemütlicher als der Pub? Kein Problem! In der Nautibar, laden Sessel und Sofas aus Großmutters Zeiten zum ausgiebigen Verweilen im Schummerlicht ein. Neben den üblichen Bar-Getränken gibt es außerdem eine Karte für so genanntes Craft-Beer. Adresse: Theaterstraße 8.

Paulaner: Lieber Weißbier und was Deftiges? Im Paulaner bekommen die Gäste bayrische Atmosphäre und deftiges Essen. Auch die „kleine“ Brotzeit gehört zum Angebot. Biere wie Roggenweizen sorgen für Abwechslung. Adresse: Düstere Straße 20a.

The Queens Head: Der Prototyp des englischen Pubs. Drinnen sorgt Teppich für Wohnzimmeratmosphäre. Im Sommer sitzt es sich draußen auch bequem. Der Tipp auf der Karte: Diverse Sorten Cider, die es sonst in keiner Bar in Göttingen gibt. Adresse: Düstere Straße 20.

RöstBar: Neben Kaffeespezialitäten hat die RöstBar auch so genanntes Craft Beer im Angebot. Dazu werden regelmäßig spezielle Events organisiert. Adresse: Am Waageplatz 4.

Sausalitos: Auch in Göttingen gibt es ein Exemplar der bekannten Bar. Auf zwei Etagen gibt es jede Menge Platz für Gäste. Neben unterschiedlichsten Cocktails wartet das Sausalitos außerdem mit umfangreicher Speisekarte auf. Adresse: Hospitalstraße 35.

Savoy: Jeden Mittwoch Uninacht, Partys mit wechselnden DJs und tanzbare Musik. Das biete der Club Savoy. Mit der Savoy-App bleibt ihr über alle Veranstaltungen auf dem Laufenden. Adresse: Berliner Straße 5.

Shotz: Ausgefallene Getränke in 4-cl-Gläsern. Wer Abwechslung von den normalen Cocktails sucht, der sollte vorbeischauen. Adresse: Nikolaistraße 9.

Tangente: Club-Ambiente mit großem Tanzbereich bietet Göttingens älteste Diskothek. Für Abwechslung sorgen Kicker und Billard. Unterschiedliche Partys und Musik aus den 80er, 90er und 00er Jahren zeichnen den Club aus. Adresse: Goethe Allee 8a.

Thanners: Rustikal und gemütlich präsentiert sich das Thanners am Wilhelmsplatz. Ideal für die gemütliche Runde am Abend. Adresse: Barfüßerstraße 1.

Trou: Lust auf was ausgefallenes? Dann ab in den Keller, oder vielmehr ins Trou. Die Kneipe in einem Gewölbekeller aus dem 14. und 15. Jahrhundert hat seinen ganz eigenen Charme. 1962 als Studentenkneipe gegründet, behauptet es sich bis heute in der vielfältigen Barlandschaft Göttingens. Adresse: Burgstraße 20.

Villa Cuba: Kubanisches Flair bietet die Villa Cuba. Neben Cocktails stehen auch einige kubanische Gerichte auf der Karte. Im Sommer ist außerdem der gemütliche Innenhof einen Besuch wert. Auf der Toilette laufen die Reden des Diktators Fidel Castro als Gag in Dauerschleife. Adresse: Zindelstraße 2. 

  • Rundfunkbeitrag

Muss ich als Student den Rundfunkbeitrag zahlen? Wer zahlt in einer WG und wie läuft die Abrechnung im Wohnheim? Hier sind die Antworten.

Das wichtigste zuerst: Wer BAföG erhält, kann sich von dem Beitrag befreien lassen. Aktuell wird der Rundfunkbeitrag von 17,50 Euro im Monat pro Wohnung eingezogen. Das heißt: Wer volljährig ist und eine eigene Wohnung hat muss zahlen. Es spielt dabei keine Rolle, wie viele Geräte (Fernseher, Computer, etc.) vorhanden sind und ob man ein Auto hat. Außerdem hat es keine Auswirkungen, ob die Wohnung am Studienort nur der Zweitwohnsitz ist. Im Wohnheim läuft die Berechnung im Grunde wie bei anderen Wohnungen auch. Zimmer im Wohnheim gelten als Wohnung, wenn sie von einem „allgemein zugänglichen Flur“ abgehen. Es ist dabei egal, ob sie über eigene Küchen oder Bäder verfügen. Somit dürfte jedes Zimmer in einem Wohnheim als Wohnung gelten und der Mieter damit zur Zahlung verpflichtet sein. Das Studentenwerk verweist auf seiner Internetseite für Flurgemeinschaften mit Etagenküche und -bad auf mögliche Einzelfallentscheidungen der Rechtsprechung.

In einer WG funktioniert die Zahlung vom Prinzip her genau gleich: Es gilt auch hier der einheitliche Betrag für die Wohnung. Diesen zahlt aber nur ein Mieter der Wohnung für alle. Wer das ist, kann über die Anmeldung entschieden werden. Wie der Beitrag letztlich unter den Bewohnern aufgeteilt wird, müssen sie untereinander klären. Wenn jemand in der WG BAföG bekommt zahlt er oder sie nichts, dies erstreckt sich aber nicht auf die Mitbewohner. Ein BaföG-Empfänger kann also nicht die ganze WG vom Rundfunkbeitrag befreien. Erhalten also nicht alle Bewohner einer WG die Förderung, müssen sie sich untereinander klären, wie die Kosten verteilt werden. fl

  • Mensa

In Göttingen haben Studierende die Wahl zwischen vier verschiedenen Mensen des Studentenwerks. Die Zentralmensa (Z-Mensa), Platz der Göttinger Sieben 4, liegt direkt neben dem Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG). Mit 23 Stationen bietet sie als größte „Freeflow“-Mensa Deutschlands das vielfältigste Angebot.

Die Mensa am Turm (Turm-Mensa), Goßlerstraße 12b, bietet ein kleineres, aber abwechslungsreiches Angebot. Für die Gerichte werden vor allem regionale Zutaten verwendet. Am Nordcampus ist die Nordmensa, Grisebachstraße 10, für das Essen zuständig. Z-, Turm- und Nordmensa warten außerdem mit separaten Stationen für Desserts, Salate und Pasta auf.

Zusätzlich zu den täglich wechselnden Gerichten können Studierende aus variierenden Beilagen wählen. In der Nähe der Universitätsinstitute am Waldweg ist die „Mensa Italia“, Roedererstraße 15a, die Anlaufstelle für hungrige Studierende und Angehörige. Fester Bestandteil im Angebot jeder Mensa sind vegetarische und vegane Speisen.

Zusätzlich zu den Mensen finden sich an fast allen Einrichtungen der Universität kleinere Cafeterien wie Café-HAWK am Nordcampus und Café-Central im ZHG. Sie bieten neben Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen teilweise auch warme Gerichte an. In allen Mensen und Cafeterien ist bargeldloses Zahlen mit dem Studentenausweis möglich. Bargeld wird aber auch akzeptiert.

  • Stammtische

Wer in eine neue Stadt zieht, muss sich auf viel Neues einstellen. Viele Studierende kennen diese Situation am Semesterstart. Um möglichst schnell in der neuen Umgebung Fuß zu fassen, sollten rasch neue Kontakte geknüpft werden. Gelegenheit dazu bieten zu Beginn des Studiums vor allem die O-Phasen.

Eine andere Möglichkeit sind Stammtische: Auf Facebook finden sich Stammtische zu gemeinsamen Hobbys, Fakultäten der Universität, Heimatstädten und Sprachen. Auch Stammtische für Neuankömmlinge in Göttingen sind im Angebot.

Über die Gruppen werden gemeinsame Treffen und Unternehmungen, wie zum Beispiel Kinobesuche, organisiert. Die Möglichkeit regelmäßiger Treffen schafft oft bessere Gelegenheit zum Kennenlernen, als die einmalige O-Phase. Besonders für Erstsemester bieten solche Treffen eine Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und die neue Umgebung kennenzulernen.

  • Der Studienausweis

Der Studienausweis ist mehr als nur ein Ausweis. Mit seinen nützlichen Funktionen ist er ein praktischer Begleiter im Studium. Zunächst hat der Ausweis wirklich nur eine einfache Funktion: Er dient als Nachweis für die Immatrikulation.

Das ist etwa bei der Gewährung von Rabatten im Kino und anderswo nötig. Der Aufdruck „Semesterticket“ berechtigt Studenten zur Nutzung des Bahn-, Bus- und Kulturtickets. Der Schriftzug „Heimvorteil“ ist Nachweis für die gleichnamige Rabattaktion. Daneben trägt der Ausweis auch noch die Matrikelnummer, wichtig vor allem bei Klausuren.

Soweit zu den sichtbaren Funktionen der Karte. Nicht sichtbar ist zum Beispiel die Bezahl-Funktion des Ausweises. Sie macht Bargeld im Unialltag weitgehend überflüssig. Um diese Funktion zu nutzen, muss an einem der Terminals in der Uni ein Guthaben aufgeladen werden. Damit kann dann in den Mensen und Cafeterien bezahlt werden.

Außerdem ist das Druckguthaben über den Ausweis verfügbar. Wer von der Fakultät ein solches aufgeladen bekommen hat, der kann sofort zu einem der zahlreichen Multifunktionsdrucker gehen. Hält man den Ausweis an das Scanfeld des Gerätes, erfolgt die Anmeldung und die Gerätefunktionen sind verfügbar. Ist kein Guthaben aufgeladen, kann dies vom selbst eingezahlten Guthaben überschrieben werden. Zuständig dafür ist unter anderem die Chipkartenstelle im Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG), Platz der Göttinger Sieben 5 .

  • Heimvorteil: Wohnen in Göttingen

Studenten, die ihren Hauptwohnsitz in Göttingen anmelden, können in der ganzen Stadt sparen. Bei der Aktion „Heimvorteil“ kooperiert die Stadt Göttingen mit der Georg-August-Universität, der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) und der Privaten Hochschule (PFH). Sobald Studenten im Neuen Rathaus, Hiroshimaplatz, ihren Hauptwohnsitz in Göttingen angemeldet haben, können sie sich den Schriftzug „Heimvorteil“ auf ihren Studienausweis drucken lassen.

Dies erfolgt am Ausweisdrucker der Chipkartenstelle im Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG). In zahlreichen Clubs, Bars, bei Autovermietungen, Bäckereien und vielem mehr gibt es mit dem Heimvorteil Vergünstigungen für Studenten der HAWK, der PFH und der Georg-August-Universität. Die komplette Liste der Vergünstigungen ist unter aktion-heimspiel.de einsehbar. Wer immer alle Informationen dabei haben will kann auch auf die Heimspiel-App zurückgreifen .

Von Finn Lieske

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