Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Integration in Göttingen

Wätzolds Woche Integration in Göttingen

Auf die Frage, welche Konsequenzen es habe, wenn ein gläubiger Athlet während des Ramadan nach einem Zusammenbruch eine Infusion bekommt, erklärt Mustafa Keskin von der DITIB-Gemeinde: Wenn dies unbewusst geschieht, muss nur der eine Fastentag nachgeholt werden. Bei bewusst erhaltener Infusion (oder Vitaminzufuhr) müssen 61 Fastentage nachgeholt werden.

Voriger Artikel
Wir sind V-Mann
Nächster Artikel
Ist doch egal
Quelle: EF

Göttingen. Diese wunderschöne Antwort war mir geradezu ein inneres Zuckerfest, denn keine deutsche amtliche Verordnung könnte besser erdacht sein und willkürlicher anmuten. Das klingt nicht nach Dschihad, sondern eher nach Gartenzwerg und Kissen mit Knick. Deshalb erkläre ich die Integration der Göttinger Muslime hiermit für geglückt.

Gar nicht geglückt ist dagegen die Integration einer anderen Minderheit in unsere Zivilgesellschaft. Da hat sich in einigen Göttinger Häusern offenbar eine patriarchale Parallelgesellschaft gebildet. Diese Männer weigern sich, nach unseren Gesetzen zu leben und richten sich stattdessen nach ihren eigenen archaischen Regeln, die in unserem Kulturkreis eigentlich geächtet sind. Dies führt unweigerlich zu Konflikten mit der Mehrheitsgesellschaft. Die Rede ist natürlich von einigen Göttinger Burschenschaftlern.

So haben jüngst Mitglieder der Landsmannschaft Verdensia jemanden so vom Rad geschubst, dass der sich eine Knieverletzung zugezogen hat und wenige Tage später werden die Bewohner eines studentischen Wohnheims sogar aus dem Haus der Burschenschaft Germania heraus beschossen.

Deshalb kommt hier ein wichtiger Benimm-Hinweis für Burschenschaftler, den die sich bitte ins großdeutsche Stammhirn schreiben: Eure Hau-und-Stech-Rituale, denen ihr in euern Häusern nachgeht, könnt ihr nicht einfach in der Öffentlichkeit praktizieren. Denn andere Leute schubsen und beschießen ist verboten. Das nennt man Körperverletzung und wird bestraft. Nicht, dass so ein Verhalten zur Gewohnheit wird und ihr demnächst nach dem Salamander saufen säbelrasselnd durch die Fußgängerzone zieht und wildfremden Leuten Schmarren in die Gesichter schneidet.

Von Lars Wetzold

Den Autor erreichen Sie unter redaktion@goettinger-tageblatt.de

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Wätzold steht nicht nur auf dem Sockel, sondern auch auf der Bühne - bei der Comedy Company. mehr