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Großer Kandidaten-Check

Kolumne Großer Kandidaten-Check

Letzte Woche war ja der CDU-Landratskandidat und Badefreund Ludwig Theuvsen Gegenstand meiner Zeilen. Da ich aber parteipolitisch streng neutral bin, werden heute die anderen Kandidaten kritisch und seriös beleuchtet.

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Lars Wätzold

Quelle: CH

Neben Theuvsen gibt es noch fünf weitere:

Zunächst ist der amtierende Titelverteidiger Bernhard Reuter (SPD) zu nennen. Er hat in seiner Amtszeit keine gravierenden Fehler gemacht, außerdem lächelt er so einnehmend wie Dumbo. Reuter hat im letzten Jahr reichlich Pfunde verloren und kann sich seitdem mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegen. Ein echter Wettbewerbsvorteil, wo doch nach der Wahl unser Landkreis auf Kontinentgröße anschwillt. Fazit: Ein Wahl-Muss für alle Klaus-Jürgen-Wussow-Fans.

Für die FDP tritt Ulknudel Felicitas Oldenburg an. Die lustige Stadtverordnete wird noch nicht mal von der eigenen Partei ernst genommen: In der Ankündigung der „After Work Summer Lounge“ der FDP am 4.8. bei Bremer (wer denkt sich eigentlich solche Veranstaltungstitel aus?) taucht sie nämlich gar nicht erst auf. Katja Suding ist angekündigt, außerdem noch Hinz und Kunz und es gibt Wein und Focaccia. (Achtung: Besuch lohnt nur bei Wein-Flatrate! Eintritt: 15 Euro!!) Vermutlich wird wieder die endgültige Zerschlagung des Gemeinwohls propagiert. Die eigene Landratskandidatin darf ihren Drink aber lediglich als Zuschauerin einnehmen. Fazit: Nur aus Mitleid wählbar.

Außerdem im Rennen: Eckhard Fascher für die Linken. Mit der Wahl zum Oberbürgermeister hat es ja nicht sollen sein, also will er nun Landrat werden. Bei Fascher gilt: In der Ruhe liegt die …, ja was eigentlich? Wenn er sich irgendwo hinsetzt, fängt er an zu keimen. Der ideale Kandidat für Leute mit Einschlafstörungen.

Mit dem ehemaligen Polizisten Michael Täuber steht ein echtes ALFA-Tier zur Wahl. Täuber findet zwar auch Schulpolitik spitze, steht aber vor allem für innere Sicherheit. Wählbar für AfD-Sympathisanten, denen das Erschießen von Flüchtlingskindern an der Landkreisgrenze zu weit geht.

Auf der Liste der NPD tritt der komplett indiskutable Jens Wilke an. Er bettelt mit seinem „Freundeskreis“ jeden Sonntag in Adelebsen darum, geteert und gefedert auf einer Schiene aus der Stadt getragen zu werden. Wählbar für AfD-Sympathisanten, denen das Erschießen von Flüchtlingskindern an der Landkreisgrenze nicht weit genug geht.

Soweit die Fakten - nun haben Sie die Wahl.

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