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Wätzolds Woche: Sie sind unter uns!

So lange es noch geht! Wätzolds Woche: Sie sind unter uns!

Packen Sie das Nötigste zusammen, schnappen Sie Ihre engsten Angehörigen und verlassen Sie Göttingen, so lange es noch geht!

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Wir sind V-Mann
Quelle: GT

Göttingen. Aber der Reihe nach: Zunächst wurde im Hagenweg 20 Kakerlakenbefall gemeldet. Das ist in der Schlüpferburg natürlich nichts Besonderes, hat ja sogar Spiegel TV schon drüber berichtet. Dann sind Schaben in der Groner Landstraße 9 aufgetaucht. Auch das rief nur Achselzucken hervor.

Aber dann noch Kakerlaken in der Unteren Masch Straße und zeitgleich in der Ruhstrathöhe? Das ist doch kein Zufall, sondern der Anfang einer Invasion. Erst dringen sie in unsere Häuser ein, dann in unsere Körper. Und dann übernehmen sie die Kontrolle über unsere Gehirne!

Glauben Sie nicht? Ich habe vor einigen Tagen morgens um halb sieben ein Straßenreinigungsfahrzeug in der Kurzen-Geismar-Straße gesehen, wie es entgegen der Fahrtrichtung sinnlos die Fahrbahnmitte schrubbte. Das macht doch kein städtischer Angestellter von menschlichem Verstand! Das ist Absicht, damit niemand die Ausbreitung der Insekten stoppt! Bei der Hausverwaltung Meyer sind sowieso alle assimiliert, sonst wäre es ja erst gar nicht so weit gekommen!

Und der größte Coup ist den Schädlingen gelungen, indem sie sich des Stadtsprechers Johannson bemächtigt haben, damit der erzählt, dass Kakerlaken nicht gesundheitsgefährdend sind und uns quasi von Amts wegen beschwichtigt.

Aber wer sind die Drahtzieher? Das ist klar wie der Tag! Denn es ist doch kein Zufall, dass Karl-Heinz und Bernd Ulrich, besser bekannt als „Die Amigos“ mit dem Helikopter(!) am Kaufpark eingeflogen sind, genau wenige Tage nachdem das Ausmaß des Befalls im Hagenweg bekannt wurde.

Die beiden stecken dahinter! Denn, kaum sind sie wieder weggeflogen, breiten sich die kleinen Verwandten der singenden Schabenmänner ungebremst aus. Und auch das Ziel ist klar: Wenn unsere Gehirne zerfressen sind, finden wir Gefallen an der „Musik“ von Karl-Heinz und Bernd und kaufen massenweise deren CDs, obwohl doch das komplette Oeuvre der beiden nur aus zwei Akkordwechseln besteht.

Von Lars Wätzold
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Den Autor erreichen Sie unter redaktion@goettinger-tageblatt.de

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